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1040er Oberteile selbermachen?

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neogain:

--- Zitat von: 1ST1 am Di 31.01.2017, 10:48:26 --- Die Tastatur. Oben haben ich ein Youtube-Video zu einem Tastaturcomputer-Prototyp-Gehäuse verlinkt. Derjenige der das konstruiert hat, war sehr schlau, die Idee hat aber auch Probleme. Denn er hat einfach eine flache kompakte fertige Desktop-Tastatur aus dem PC Bereich in das Gehäuse integriert. Finde ich prinzipiell super und wir haben in der Theorie inzwischen mehrere Möglichkeiten, sowas an einem ST anzuschließen, und bei einem RaPi oder PC-Mainboard mit ST-Emulator ist das sowieso kein Ding. Das Problem ist nur, es gibt da keine über Jahre stabile Quelle, wo man über lange Zeit immer das selbe Tastaturmodell beziehen kann, die Tastaturen werden ja in der PC -Industrie regelmäßig geändert, und schon passt es nicht mehr in dieses Gehäuse. Ob man uasschließlich auf originale 1040ST/STE/Falcon-Tastaturen setzen soll, weiß ich nicht. Die alten Tastaturen sind 30 Jahre alt, hatten schon immer ein schlechten Ruf beim Schreibgefühl, wären aber retromäßig das einzig wahre,  Aber wenn man eine PC-Platine in das Gehäuse einsetzt, limitiert man damit die Funktionalität des Rechners, da PC-Tastaturen ettliche Tasten mehr haben, die auch gebracht werden.

--- Ende Zitat ---

Eine Tastaturplatine selber machen, mit nem Audrino als Controller und Cherry Taster. Die Cherry Taster haben eine sehr hohe Nachhaltigkeit XD

Grendell:

--- Zitat von: neogain am Di 31.01.2017, 18:23:21 ---Eine Tastaturplatine selber machen, mit nem Audrino als Controller und Cherry Taster. Die Cherry Taster haben eine sehr hohe Nachhaltigkeit XD

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Das hört sich gut an! Die Taster kann man dann flexibel anordnen und es müssen nur noch Tastenkappen erzeugt werden, die dem Original ähnlich sehen. Gibt es für diese Konstellation schon eine konkrete Umsetzung? Kann der Audrino die Tastensignale sowohl für einen Atari, als auch (zb. über USB) an eine andere Hardware weitergeben?

Gast120501:
Die Amiga-Community kümmert sich seit einiger Zeit um neue A1200 Tastaturkappen, passend zu den neuen Gehäusen. Vielleicht lohnt da eine Kooperation.

Die Idee mit der eigenen Tastaturplatine mit Cherry-Knöpfen finde ich gut, vielleicht sollte man das mit einem mehr an dem PC angelehnten Layout machen, damit das universeller einsetzbar ist. Wer es nur am Atari nutzen will, bestückt dann die entsprechenden Cherry-Schalter einfach nicht.

neogain:

--- Zitat von: 1ST1 am Di 31.01.2017, 20:32:47 ---Die Amiga-Community kümmert sich seit einiger Zeit um neue A1200 Tastaturkappen, passend zu den neuen Gehäusen. Vielleicht lohnt da eine Kooperation.

Die Idee mit der eigenen Tastaturplatine mit Cherry-Knöpfen finde ich gut, vielleicht sollte man das mit einem mehr an dem PC angelehnten Layout machen, damit das universeller einsetzbar ist. Wer es nur am Atari nutzen will, bestückt dann die entsprechenden Cherry-Schalter einfach nicht.

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Also das mit den Tastenkappen kann ich erstellen, soviel werde ich noch hinbekommen. Platine auch. ich mag ja persönlich die Dinger hier dann (können noch schön leuchten mit tranparenten Filament gedruckt, mmmh). Klack, klack muß das machen XD. Für den Tastaturcontroller könnte man den hier holen, dieser ist mal auf jeden fall für USB, Atari spezifisch muss man mal schauen was geht. Hier im Forum gab es doch mal ein Ansatz mit Audrino glaub ich von @mfro oder?


--- Zitat von: Grendell am Di 31.01.2017, 18:38:46 ---Das hört sich gut an! Die Taster kann man dann flexibel anordnen und es müssen nur noch Tastenkappen erzeugt werden, die dem Original ähnlich sehen. Gibt es für diese Konstellation schon eine konkrete Umsetzung? Kann der Audrino die Tastensignale sowohl für einen Atari, als auch (zb. über USB) an eine andere Hardware weitergeben?

--- Ende Zitat ---

ich drucke mal so ne Tastenkappe aus und schau mal wie das wird. ansonsten so ein Spritzgussteil für eine Taste sollte nun nicht wirklich ins Gewicht fallen dann. Was den Audrino betrifft, siehe oben ;)

Gast120501:
Schau dir mal die "Oldstyle" Tastaturen an, wie sie in/an Schreibmaschinen, älteren PCs, STs, Amigas usw. verwendet wurden. Da hat jede Tastenreihe ihre eigene Neigung, um eine Biegung der Tasten-Oberflächen hinzubekommen und jede Taste ist in sich wie eine Menbrane geformt. Das heißt das wären ettliche Formen, schmale, breite, mittelbreite Tasten, und das dann auch noch in 6 Tastenreihen, also in 6 verschiedenen Neigungen der Oberfläche. Das werden eine Menge Formen. Aber nur auf solchen Tastaturen kann man vernünftig schreiben. Ich jedenfalls. Diese modernen flachen Tasten, einst von Apple eingeführt, inzwischen überall zu finden, also mir sind die ein Graus, ich vertippe mich ständig, aber sie brauchen weniger verschiedene Formen.

Und dann muss man sich noch überlegen, wie bekommt man die Tastenbeschriftungen hin, da gibts mehrere Varianten:
- Aufkleber auf den Tasten, die fallen aber irgendwann vielleicht ab, der Aufdruck wetzt sich ab. Die Aufkleber gibts aber fix und fertig im Internet für kleines Geld, aber nur passend zu PC-Tastaturen.
- Tampondruck, billig wenn man das Equipenent hat (bei mir in der Nachbarschaft ist eine kleine Firma die das macht), Nachteil: Nutzt sich ab!
- Lasergravur, auch billig, die kleine Firma in der Nachbarschaft bei mir hat das auch, nutzt sich wahrscheinlich nicht ab, aber nur Beschriftung in dunkler Farbe machbar, weil das Plastik gezielt verkokelt wird.
- In den Kunststoff eingegossene Buchstaben. Das ist das Ideal, jede Farbe realisierbar, nutzt sich nicht ab, ist aber komplex herzustellen. (Olivetti hat das so gemacht)

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