Hardware > Hardware (Classic 16-/32-Bit)
FYI: Was ein "twisted" IDE-Kabel wirklich bringt...
Gast120501:
--- Zitat von: ari.tao am Do 08.12.2016, 02:28:41 ---
Yamaha (via SCSI) ~1800 CF
" byteswapd ~ 820 SD
--- Ende Zitat ---
Was bringt einem Byteswapping auf SCSI?
Ps: Wenn das Shiften auf 68000 so langsam ist: Könnte man das Byteswappen evtl. auf STs mit Blitter beschleunigen? Oder mit drei Byteoperationen Swap=Alow, Alow=Ahigh, Ahig=Swap?
tuxie:
5500Kbyte/s byteswap or non byteswap am TT ;)
kolli:
--- Zitat von: ari.tao am Do 08.12.2016, 01:35:04 ---Wie machen denn das eigtl. Hatari & Aranym, können die auch kein BigEndian?
--- Ende Zitat ---
Hatari weiß ich nicht, aber Aranym hat Byteswap als Config-Parameter. Die von mir genutzte ext2-Partition ist zB Little Endian, um sie bei Bedarf einfach von auf Host unter Linux mounten zu können. Einen Geschwindigkeitsunterschied merkt man selbst auf einem Raspberry Pi nicht wirklich.
Linux selbst kann auf x86 und ARM nur Little Endian Dateisysteme.
Gast120501:
--- Zitat von: kolli am Do 08.12.2016, 11:43:29 ---Linux selbst kann auf x86 und ARM nur Little Endian Dateisysteme.
--- Ende Zitat ---
Das stimmt nicht ganz. Ich weiß nicht, ob es das noch gibt, aber man konnte in Linux mal ein Kernelmodul einkompilieren, mit dem man direkt originale AHDI ATARI Partitionen mounten konnte. Das war etwa Ende der 90er und ich habe das damals auch erfolgreich genutzt, um meinen ST zu backuppen. Aber inzwischen scheints wieder Probleme zu geben, scheinbar gibts das Kernelmodul nicht mehr (? - oder war das ein Schalter für den FAT-Filesystem-Treiber? Ich weiß es nicht mehr...), immerhin gibts noch einen Config-Parameter für den Kernel für AHDI ATARI Partitionen und der scheint bei einigen Distributionen zumindestens 2010 noch gesetzt gewesen sein, aber der dann verwendete Dateisystem-Treiber für MS-DOS/FAT Partitionen kommt dann nicht mit Partitionen zurecht, die auf dem ATARI mit 32 Sektor großen Clustern angelegt wurden. Näheres siehe diesen Thread: http://www.atari-forum.com/viewtopic.php?t=18697 Für Partitionen mit kleineren Clustern gibts dort aber einen Ausweg: Partition oder die ganze Platte mittels dd in eine Datei clonen, dd kann per Parameter angewiesen werden, die Bytes zu swappen: dd conv=swab if=<inputfile> of=<outputfile> . Dann danach das outputfile mounten. Man müsste das alles was dort in dem Thread diskutiert wurde mal mit aktuellen Distributionen ausprobieren. Meine einzigen Linux-Rechner sind derzeit zwei Notebooks, dort bekomme ich keine SCSI-Platte dran.
mfro:
Das geht viel einfacher.
Aranym *kann* das Byteswapping übernehmen und es kann (zumindest unter Linux) auf Device- (statt Image-) Files zugreifen.
Wenn ich meine CompactFlash-Karte aus meinem Falcon rausziehe und in meinen Linux-Rechner stecke, kann der zunächst nichts damit anfangen. Konfiguriere ich Aranym aber so, daß (beispielsweise) bei [IDE0]
--- Code: ---[IDE0]
Path = /dev/sdb
ByteSwap = yes
...
--- Ende Code ---
steht, kann ich Aranym direkt von der CompactFlash-Karte booten und mit dem Aranym-Hostlaufwerk beliebig Dateien hin- und herschaufeln.
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