Hardware > Hardware (Classic 16-/32-Bit)
DSP56001 ...
joejoe:
Hier wird auf den Host-Port Zugriff auf den DSP des Falcon eingegangen.
http://www.clarets.org/stevedata/demos/files/xbiosdsp.html
Zumindest der Zugriff über den Host-Port ließe sich mit dem EVM-Board auch im Atari realisieren, denn das ist die Anbindung wie in der ELRAD für den PC beschrieben.
Ich vermute, die Anbindung per Host-Port im Falcon ist sehr ähnlich zu den Möglichkeiten des Turbo-Talker Interface (ELRAD-Projekt für den XT).
joejoe:
Das sind die betreffenden ELRAD Artikel:
* Turbo-Talker; Interface zwischen PC-BUS und Motorolas DSP56002EVM; 6/96, S. 28 (roe)
* Zeitspeicher; RAM-Erweiterung für das DSP56002-EVM; 7/96. S. 64 (es)[/list]
Gaga:
Laut Signatur hat @Mathias eine Soundkarte mit DSP56001 im Mega ST laufen.
Bilder davon und ein kleiner Bericht von ihm, was damit alles geht und was nicht, wären an dieser Stelle sicherlich interessant.
Sicherlich ein hoch gestecktes Ziel: MP3 am ST wäre schon toll. Ich glaube aber nicht, dass die Karte das kann.
Mathias:
Ja, was ich habe sind die sogenannten SoundTools von Digidesign. Das ist eine MegaBus-Karte mit 56001 (dem sogenannten "Soundaccelerator") plus dem Anschluß an die externen Schnittstellen, jeweils eine extra Platine im schönen Gehäuse für die Analogen und die Digitalen. Die Digitale Kiste nennt sich DAT I/O (Digital Input/Output Converter). Hier gibt es eine kleine Beschreibung: http://www.atari-wiki.com/index.php/Sound_Designer_/_Sound_Designer_II
Softwareseitig läuft damit nur Sounddesigner II (Version 1.3) von Digidesign, und "DATa" ein Dienstprogramm mit dem man die Sounddesigner-Dateien direkt auf DAT-Kasetten speichern konnte (als Festplattenplatz noch unbezahlbar war). Das Ding ist schon sehr genial, es geht damit z.B. Realtimescrubbing in beide Richtungen vom Sterofile, und die ganzen non-destruktiven Schnittechniken.
Leider gibts aber sonst keine Software dafür. Es soll noch eine spezielle Version vom Notator, nämlich "Notator HD" damit laufen, die habe ich aber noch nie zu Gesicht bekommen, und kenne nur das Handbuch dazu aus dem SoundTools-Schuber. Anscheinend konnte man damit die Soundfiles vom Sounddesigner II beides im laufenden Betrieb nutzen und über den 56001 ausgben/bearbeiten. Ich hab schon Anfang vom Jahrtausend den Didier damals kontaktiert, ob er Aniplayer nicht anpassen könnte, aber er meinte damals sinngemäß "leider zu kompliziert den DSP über den MegaBUS anzusprechen, wenn auch eine sehr geniale Hardware".
Außer ein paar Radiosendungen und einer Vortragsdokumentation einer Holocaust-Überlebenden habe ich nie viel damit geschnitten. Ich habe auch die ganzen externen Samplerfunktionen nie genutzt. Die Karte ist das erste Digitale Schnittsystem überhaupt, und genügt durchaus professionellsten Ansprüchen (zumal es auch AES/EBU Schnittstelle gibt). Es war die erste Möglichkeit ever für Harddisc Recording. Beim Mastering konnen vier Sterofiles, also 8 Spuren gemischt werden. Die deutsche Dokumentation (und vermutlich auch der Vertrieb) kam von C-Lab. Preis waren bei Einführung 10.000 Mark inklusive MegaST, habe ich mal wo gelesen.
Lukas Frank:
Ein Tonstudio aus Krefeld hatte das damals in Betrieb und die waren sehr zufrieden mit dem Harddiskrecording auf dem Atari Mega ST4. Ich meine das lief zusammen mit Cubase auf einen anderen Atari als Midi Sequenzer ...
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