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Bastelprojekt: Netzwerkzeit (über WLAN) für meinen 1040STF

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joejoe:
Okay, dabei wäre Geschwindigkeit ja vermutlich eher kontraproduktiv ;)

SolderGirl:
Naja, Geschwindigkeit ist hier relativ. Ich hatte damals im PC halt nur einen 9600 bps UART. Kann mich noch erinnern das ich mir eine VLB I/O Karte gekauft hab damals wegen dem schnelleren UART und IDE Anschluss.

Allerdings sehe ich das dieses Projekt deutlich mehr erreichen will. Und das wäre natürlich ziemlich cool, wenn es einen Weg gibt quasi Netzwerk ohne Netzwerkkarte zu machen. Selbst wenn es nicht so effizient ist und viel in Software läuft, es würde die benötigte Hardware auf ein RS232-Dongle reduzieren.

Allerdings hätte eine Lösung mit Hardwareunterstützung einen großen Vorteil:
Je mehr Arbeit in der Hardware gemacht wird, desto größer ist die Chance das man die Lösung auch für andere Systeme anpassen kann.

goetz @ 3rz:

--- Zitat von: SolderGirl am Do 04.05.2017, 12:27:27 ---Allerdings sehe ich das dieses Projekt deutlich mehr erreichen will. Und das wäre natürlich ziemlich cool, wenn es einen Weg gibt quasi Netzwerk ohne Netzwerkkarte zu machen. Selbst wenn es nicht so effizient ist und viel in Software läuft, es würde die benötigte Hardware auf ein RS232-Dongle reduzieren.

Allerdings hätte eine Lösung mit Hardwareunterstützung einen großen Vorteil:
Je mehr Arbeit in der Hardware gemacht wird, desto größer ist die Chance das man die Lösung auch für andere Systeme anpassen kann.

--- Ende Zitat ---

Und welches Protokoll fährst du zwischen der Anwendersoftware und dem Dongle? Ich sehe gerade nicht wie das funktionieren kann – oder ich verstehe den Ansatz nicht. Wenn man den TCP/IP-Stack auf einen Dongle auslagert – dann muss ja aber trotzdem was irgendwie mit diesem Dongle sprechen. Was wäre das?

joejoe:
Der TCP/IP-Stack auf dem Atari würde nur aus - möglichst simplen - Prodeduren bestehen, welche sinnigerweise einer bereits bestehenden Atari TCP/IP-Software entsprechen. Die Parameter und Rückgabewerte müssen dann an die funktionsgleiche Procedure z.B. auf dem RaspberryPi übertragen bzw. von dort zurück gegeben werden.  Der Vorteil wäre, dass dafür ein vermutlich sehr simples Daten-Übertragungsprotokoll ausreichen würde, und hautsächlich Nutzdaten auf diesem Weg übertragen weerden könnten. Die Nutzdaten müssen natürlich so oider so vom Atari bewegt werden. Der ganze TCP-IP Overhead würde aber auf das externe Gerät ausgelagert. NetUSBee etc. stellen nur den Tranportlayer, in diesem Fall die Ethernet-Kommunikation zur Verfügung. TCP/IP läuft weiterhin auf dem Atari. Vermutlich läuft auch die Ethernetkommunikation nicht ohne CPU Belastung ab. Gibt es dazu Aussagen?

Die ultimative Grenze der Datenübertragungsgeschwindigkeit läge dabei in der maximal möglichen Speicher nach Peripherie Übertragungsrate eines Atari ST (TT). Vorausgesetzt, die Gegenseite wäre sehr viel schneller in der Weiterverarbeitung dieser Daten. Ein DualPorted SRAM könnte die Verbindung zur Gegenseite herstellen

Das müsste man 'mal abschätzen, ob sich der Aufwand lohnt.
Wo liegt denn die maximale Speichertransferrate für einen 8MHz ST? 
Welche Netto-Übertragungsraten werden denn mit einer NetUSBee erzielt?

Aber ich fürchte, wir bewegen uns hier recht weit entfernt vom Start-Thema.

goetz @ 3rz:

--- Zitat von: joejoe am Do 04.05.2017, 14:46:18 ---bzw. von dort zurück gegeben werden.  Der Vorteil wäre, dass dafür ein vermutlich sehr simples Daten-Übertragungsprotokoll ausreichen würde, und hautsächlich Nutzdaten auf diesem Weg übertragen weerden könnten. Die Nutzdaten müssen natürlich so oider so vom Atari bewegt werden. Der ganze TCP-IP Overhead würde aber auf das externe Gerät ausgelagert. NetUSBee etc. stellen nur den Tranportlayer, in diesem Fall die Ethernet-Kommunikation zur Verfügung. TCP/IP läuft weiterhin auf dem Atari.

--- Ende Zitat ---

Welche OSI-Layer würden dann wo laufen? Sorry, ich  kann mir immer noch Null vorstellen, wie das in der Praxis konkret tun soll. Denn nur die Nutzdaten und keine Verbindungsdaten mehr am Atari zu verarbeiten heißt natürlich, dass der Atari dann nur noch mit EINEM entfernten Host pro Zeit reden kann, denn die Verbindungsdaten, mehrere auseinanderzuhalten, hätte er ja nicht mehr bei sich. D.h. dann entweder FTP, oder IRC, oder News.

Und dafür müßte man die vorhandene Software auch noch ziemlich umschreiben.

Oder du meinst was ganz anderes?

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