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Magnum TT mit IDE Schnittstelle

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tuxie:

--- Zitat von: pakman am Di 01.03.2016, 23:28:30 ---
--- Zitat von: Arne am Di 01.03.2016, 09:22:32 ---
* Die Dämpfungswiderstände in Deinem IDE Interface R1-R32 sind Pflicht oder nur zur Sicherheit?
* Pin17 und Pin19 auf JP1 sind vermutlich für "Leuchtdioden Debugging"?
* Wieso hast Du die LED ans CPLD und nicht an Pin39 des IDE Interfaces gepackt? Die c't Lösung hat es jedenfalls so gemacht.
--- Ende Zitat ---
R1-R32 mildern den "GND-Bounce", wenn 16 Datenleitungen gleichzeitig auf H oder L schalten. Empfehlenswert!

Pin17 und 19: Mit dem einen Jumper kann das Interface in den Slow-Modus versetzt werden, mit dem anderen Jumper in einen Diagnose-Modus.

Die LED ist keine Activity-LED für die angeschlossenen IDE-Devices, sondern zeigt nur an, ob das Interface ein- oder ausgeschaltet ist[/list]

--- Ende Zitat ---

Sowas in der Art habe ich mir schon gedacht, wie hoch Dimmentionierst du diesen Wiederstand ? 33Ohm  oder größer ?

Arne:
Hallo Holger,

ich habe mir heute abend den Stromlaufplan zur Magnum TT angeschaut und mir ist folgendes aufgefallen:
/STERM wird vom MACH210 wohl bedient, /CBREQ wird aber nicht ausgewertet und somit /CBACK auch nicht bedient. Irgend eine Idee, warum das so ist? Wie ist es bei der FRAK2?
Woran erkennt die Speichersteuerung, ob der 030 einen Burst verarbeiten kann, wenn nicht an /CBREQ?
Zweitens laufen A2 und A3 durch ein F157 MUX als MAD0 zum SIMM. In "M68000 Anwendungen" Band 2 schreibt Werner Hilf auf S.312:
"Bei Verwendung von Page- oder Static-Column-Modus muss ein Adresszähler für die Adressbits A2 und A3 verwendet werden, da hier bei jedem Zugriff die jeweils aktuelle Adresse anliegen muss und der MC68030 die Adressen während des Bursts nicht verändert."
Exakt so habe ich Page-Modus auch verstanden. Somit müssten A2 und A3 durch das MACH geroutet werden. Werden Sie aber nicht. Ergo könnte (!) die Magnum TT keinen Burst bedienen.
Da steh ich auf dem Schlauch. Hast Du eine Idee?

Gruß, Arne

pakman:

--- Zitat von: tuxie am Mi 02.03.2016, 14:59:26 ---Sowas in der Art habe ich mir schon gedacht, wie hoch Dimmentionierst du diesen Wiederstand ? 33Ohm  oder größer ?

--- Ende Zitat ---
Da es bei den Datenleitungen nicht auf die Flanken ankommt, habe ich beim IDE-Interface 100 Ohm verwendet.
33 Ohm kommen in die Steuerleitungen, wie z.B. IOW und IOR.

pakman:

--- Zitat von: Arne am Mi 02.03.2016, 20:51:34 ---/STERM wird vom MACH210 wohl bedient, /CBREQ wird aber nicht ausgewertet und somit /CBACK auch nicht bedient.
Irgend eine Idee, warum das so ist? Wie ist es bei der FRAK2?

--- Ende Zitat ---
Die Magnum TT kann per Design definitiv keinen Burst-Modus!

Du hast ja selber richtig erkannt:
- /CBREQ wird NICHT ausgewertet
- /CBACK wird NICHT zurückgemeldet
- A2 und A3 sind NICHT so verdrahtet, dass sie während des Bursts inkrementiert werden

Die FRAK macht macht das alles, und deswegen klappt es dort auch mit dem Burst-Mode..

Man kann auch einen Buszyklus mit STERM ohne Burst abschliessen.
Einschränkung: Der 68030 geht dann immer von einem 32-Bit-Port aus, ist aber beim RAM gegeben.
Vorteil: Mit STERM kann der Buszyklus prinzipiell um 1 CLK kürzer ausfallen, als mit DSACK (spielt aber hier beim DRAM keine Rolle)

Arthur:
Gibt es ein Programm mit dem man den Burstmodus auf der Magnum mal testen könnte? Wieviel Tempo bringt das im waren leben?

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