Hardware > Hardware (Classic 16-/32-Bit)

Einfach programmierbares Modul für ROM-Port?

<< < (10/19) > >>

czietz:

--- Zitat von: Lynxman am Do 17.03.2016, 10:16:18 ---Beim "B" kann man die einzelnen Sektoren Schreibschützen.
Ist der Chip neu oder hast Du einen gebrauchten in Verwendung?

--- Ende Zitat ---

Laut Verkäufer war er zwar neu, allerdings sind anscheinend nicht alle Speicherzellen 0xFF. Entweder da stehen teilweise zufällige Bits drin oder der Flash war doch schon einmal gebraucht. Wenn Sektoren geschützt wären, würde das natürlich auch erklären, warum der Chip weder auf "Chip Erase" noch auf "Byte programming" reagiert.

Wenn ich das Datenblatt richtig verstehe, kann man den Schreibschutz wohl nur mit einem "richtigen" Programmer (inkl. höherer Programmierspannung) zurücksetzen, oder? Aber immerhin abfragen müsste ich den Schutzstatus können... Ich werde weiter probieren...

czietz:
Hm, jetzt läuft's, ohne dass ich was am Programmieralgorithmus geändert hätte. Also wird mit den Adressen aus dem Datenblatt des AM29F010 tatsächlich auch der AM29F010B programmiert. Danke für den Hinweis, dass das tatsächlich gehen sollte, @Lynxman .

Seltsam, dass ich das gestern nicht hinbekommen habe. Vielleicht hatten auch einfach nur einige Kontakte am Atari-ROM-Port-Stecker, die seit Jahrzehnten nicht mehr genutzt wurden, Probleme gemacht und deshalb konnte ich aus dem einen Flash-IC nicht mein Testpattern sondern seltsam zufällige Bits auslesen...

Dann kann ich ja am Wochenende die Software entwickeln, um das Modul vom PC aus zu befüllen.

tin:
Bin gerade über diesen Thread gestolpert - zum debuggen von defekter Hardware wäre so ein Cartridge wirklich genial, da das normale Diagnosecartridge einem nicht in allen Fällen weiterhilft.

Falls Du "Bestellungen" entgegennehmen solltest: hier! :) Ansonsten muss ich dann wohl mal meine Lötstation entstauben und schauen, wo da nochmal das heisse Ende war...

czietz:
So, läuft grundsätzlich. Siehe Foto, bei dem ich meine Platine zum Test mit dem Images des Atari-Diagnosecartridges bespielt habe.

Allerdings ist irgendetwas mit dem AM29F010B-IC komisch. Manchmal bleiben beim Chip-Erase einzelne Bits auf '0' hängen oder beim Programmieren einzelne Bits auf '1'. Der AM29F010 macht hingegen keine Probleme. Das erklärt wohl, warum ich bei meinem früheren Test seltsame Bitmuster gesehen hatte. Mit etwas höherer Spannung (5,5V) scheint das Löschen und Beschreiben zuverlässiger zu funktionieren. IC kaputt? Ich denke, ich sollte ihn tauschen...

@tin: Ich werde wohl keine komplett aufgebauten Platinen verkaufen. Was ich mir evtl. vorstellen kann, ist PCB + fertig programmierter ATmega. Löten müsstest Du dann aber immer noch selbst.

tin:

--- Zitat ---Was ich mir evtl. vorstellen kann, ist PCB + fertig programmierter ATmega. Löten müsstest Du dann aber immer noch selbst.
--- Ende Zitat ---
Super! Da bin ich dabei. Mit passender Stückliste bekomme ich das schon hin.

Kurze Anmerkung zu der CPU Zugriffszeit: AFAIR greift die CPU im ROM im Gegensatz zum RAM nicht nur 4-Zyklen aligned zu - Befehle, die z.B. 6 Zyklen brauchen, werden (in den meisten Fällen, ich lasse den Prefetch mal außen vor) im RAM auf 4 Zyklen aligned, im ROM jedoch nicht. Das ist auch der Grund, warum bestimmte Routinen aus dem ROM leicht schneller ablaufen können, als aus dem RAM.
Wie gesagt: AFAIR, ich lasse mich da gerne korrigieren.

Navigation

[0] Themen-Index

[#] Nächste Seite

[*] Vorherige Sete

Zur normalen Ansicht wechseln