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1040STE IDE Problem
tuxie:
Ich habe nun mein IDE Interface für meinen STE am laufen, eine CF karte kann ich Partitionieren, kann Tests machen, dinge drauf kopieren und auch wieder lesen. Aber ich bekomme ihn nicht dazu Selbst zu Booten. Habe HD-Driver auf C installiert und eingerichtet. Habe auch Tos 2.06 im STE drin aber er bootet einfach nicht. Ich kann von Diskette den Treiber laden und dann habe ich auch Zugriff. Ich hab das Interface von ppera umgesetzt und bis auf dieses Problem funzt es 1a. Jemand eine Idee wo das Problem liegen könnte ?
neogain:
--- Zitat von: tuxie am So 20.12.2015, 17:52:58 ---Ich habe nun mein IDE Interface für meinen STE am laufen, eine CF karte kann ich Partitionieren, kann Tests machen, dinge drauf kopieren und auch wieder lesen. Aber ich bekomme ihn nicht dazu Selbst zu Booten. Habe HD-Driver auf C installiert und eingerichtet. Habe auch Tos 2.06 im STE drin aber er bootet einfach nicht. Ich kann von Diskette den Treiber laden und dann habe ich auch Zugriff. Ich hab das Interface von ppera umgesetzt und bis auf dieses Problem funzt es 1a. Jemand eine Idee wo das Problem liegen könnte ?
--- Ende Zitat ---
jepp, du mußt das tos patchen, damit es von pperas IDE booten kann ;) ich suche es dir mal raus...
neogain:
hier die sourcen um die IDE Routine in verschiedene TOSe zu patchen und das TOS2.06 fertig zum flashen :)
tuxie:
Oh hm, ich dachte eigentlich das Tos2.06 IDE Bootfähig ist? Oder liegt das an dem Adressdecoder von ppera ?
Und hm danke, werde ich dann gleich mal Testen :)
czietz:
Etwas zum technischen Hintergrund: Die ppera-sche Lösung soll kompatibel zu Windows sein. Damit kannst Du die Medien (HD, CF, SD-Karte, was auch immer...) einfach unter Windows/Linux lesen.
Es gibt nur zwei Wege, dies zu erreichen, die leider beide inkompatibel zum Autoboot-Code im (ungepatchten) TOS 2.06 sind. Weg 1: Man verkabelt alles wie gehabt, dann sind aber beim Lesen oder Schreiben gegenüber dem PC immer gerade und ungerade Bytes vertauscht. Wenn TOS also den Bootloader laden will, liest es nur Unsinn => kein Autoboot. Ein weiterer Nachteil: Da die Bytes vertauscht sind, muss der Plattentreiber bei allen Zugriffen das korrigieren. Das kostet Rechenleistung und damit Datenübertragungsrate.
Weg 2: Man vertauscht beim IDE-Bus die Datenleitungen D15-D8 und D7-D0. Damit wird die aus Sicht des Atari falsche Bytereihenfolge auf dem Medium wieder korrigiert, der Treiber kann die Platte so lesen, wie sie ist. Nur ist jetzt dummerweise der Zugriff auf die Register der Platte (CF, SD, ...) vertauscht! Damit kommt pperas Treiber zurecht, der Autoboot-Code in TOS aber nicht => kein Autoboot.
Daher gibt es diese Patches, mit denen man nebenbei selbst dem alten TOS 1.04 das Booten von IDE beibringen kann.
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