Hardware > Hardware (Classic 16-/32-Bit)
Was sollte so eine neue ST/STE CPU-Karte mitbringen?
Arthur:
Das mit dem Emulator ist schon interessant, aber auch hier müßte man sich für einen Emulator entscheiden. Bei Hatari gibt es, zumindest beim heutigen Stand, kein Netzwerk... Also dann doch lieber zu Aranym tendieren? Oder doch eher Hatari erweitern, damit dieser Funktionen des Gastsystems zur Verfügung stellen kann?
Lukas Frank:
Für die gute alte Atari Software ist MiNT Gift ...
Hatari ist schon gut, da läuft mehr als auf der FireBee.
Nervengift:
Der Unterschied zwischen Soll- und Istwert ist wohl das, was man gerne hätte. ;D Dadurch, dass alles in Sachen Atari heutzutage Hobbyprojekte sind, ist das mit der Differenz wohl schwierig oder schwieriger als noch vor ca. 15 Jahren. Das wird sich auch nicht mehr ändern. Im Grunde hilft da nur mitzuhelfen, denke ich.
--- Zitat ---Andererseits sind die hier teilweise gewünschten Beschleunigerkarten mit eigener CPU, eigenem RAM, eigener Grafikkarte, HD- und Ethernet-Interface ohnehin fast ein kompletter neuer Rechner.
--- Ende Zitat ---
In der Tat wobei es solche "neuen Rechner" schon gab oder gibt:
1. Wenn es darum geht, möglichst viel Rechenpower unter der Haube zu haben, dann ist wohl die Firebee in Sachen Atari das non plus ultra. Nachteil der Biene aus meiner Sicht: Nur sehr umständlich erweiterbar (Barebone etc.) und die Kompatiblität zu einigen wichtigen Programmen noch nicht hergestellt.
2. Man möchte starke Rechenpower und gute Kompatiblität und ein System, was sich einfach erweitern lässt. Dann müsste eine Milan her. Nachteil: Den gibt's nicht mehr. Wäre aber ein Nachbau vielleicht möglich? Wenn solch ein Board zwischen 300 € und 400 € kostete, dann wäre das wohl für viele eine sehr gute Lösung, um alte, liebgewonnene Software weiterzunutzen und sogar ein ganz klein wenig im Netz zu surfen oder nebenbei Musik zu hören.
3. Man möchte starke Rechenpower und maximale Kompatiblität. Dann sollte man im Besitz eines Falcons sein und Bastelei nicht scheuen und den Falken dopen ohne Ende mit einer CT60 und/oder dergleichen. Nachteil: Man muss auf Bastelei stehen und das auch können. Die Bechaffung der Beschleunigerkarten dürfte schwer fallen und ein Falcon fällt einem auch nicht so einfach in die Hand. Im Grunde liegt man dann mehr Geld dafür auf den Tisch als für eine Firebee oder einen möglichen Milan Nachbau.
4. Etwas mehr Rechenpower als ein ST und maximale Kompatiblität: Da fiele mir der TT ein. Sicherlich auch ein Standard Falcon in gewisser Weise. Auch ein FPGA-Board käme in Frage mit einem entsprechenden 68030 Core. Nachteil: Alles Originalhardware, die schon etwas seltener ist außer der FPGA Core, den es noch nicht in freier Wildbahn gibt.
5. Wenn's nur darum geht in Erinnerungen zu schwelgen und ein wenig rumzuprobieren etc., dann ist sicherlich der ST weiterhin sehr gut. Auch die entsprechenden FPGA-Clones sollte in dieser Hinsicht ihren Dienst gut verrichten. Vorteil: STs gibt's fast wie Sand am Meer und entsprechende FPGA-Clones sind auch verfügbar.
2., 3. und 4. stellen zur Zeit mehr oder minder die Differenz dar. 1. und 5. sind die Optionen die einem fast sofort zur Verfügung stehen, wenn es um Atari Hardware geht. Dazwischen fehlt schon irgendwie etwas, finde ich. Wenn man mich jetzt fragte wie man das Dazwischen am besten füllen könnte, dann würde ich sagen, dass Lösung 2 wohl noch mit am besten wäre und entsprechende Erweiterungskarten oder eine Erweiterungskarte mit FPGA, die alle fehlenden Wünsche abdecken kann. Das ist aber alles utopisch. Vielleicht kann man ja bestehende Projekte entsprechend ausbauen, aber dann müssen Leute echt zusammenarbeiten und Resourcen bündeln. Insofern sehe ich eine Eierlegendewollmichsau-Erweiterungskarte für den ST eher schwierig. Meine Meinung.
guest3744:
Na für 216 Euro einen MIST-FPGA mit echter MIDI-Schnittstelle...wow....und eine VHDL-Beschreibung für den MEGA-STE, 14 MB RAM, 16 MHZ, 2x 2,88 MB Laufwerke und 2 FestplattenIMG. Dazu eine funktionierende RS323-Schnittstelle und internet über D-Link. Sogar ein Drucker funktioniert am MIST.
Was will man als alter ATARI-Fan mehr, der kein MINT auf sein System sehen möchte.
Meine wünsche sind damit erfüllt.
Gruss
guest3744:
--- Zitat ---Wie schon gesagt ich bin mit ganz sicher das wenn sich einige Leute zusammentun und sagen "hey ich will ein Board haben" dann setzt sich Wolfgang und einige andere auch daran und Entwickeln eine Erweiterung.
--- Ende Zitat ---
Hmmm..., Träum weiter so.
So einfach ist es nicht , schnell eben mal für knapp 700 Euro ein Förster-Atari zu kaufen.
Zumal beim Firebee die Zahl 50 noch nicht erreicht ist für das Anfangen der Produktion , da kann
man nicht eben mal etwas neues anbieten, bei vielen Leuten ist über 600 Euro viel Geld für eine Spielerei. Es muss auch einiges erstmal vorfinanziert werden und es müssen Produktionsplätze geschaffen werden , wenn es nicht im Schlafzimmer sein soll und eine Firma finden die eben schnell 50 Platinen ätzen tut nach Wunsch usw.
Grusss
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