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Netzwerkchip wie IDE direkt am 68k BUS
czietz:
--- Zitat von: tuxie am Sa 24.10.2015, 14:22:44 ---Warum packst du nicht einfach mit an gute Leute braucht soein Projekt.
--- Ende Zitat ---
Danke für das Lob, aber ich entwickele schon von Montag bis Freitag Elektronik und möchte am Wochenende auch mal was anderes machen. ;-) Außerdem habe ich persönlich keinen Bedarf für Ethernet am Atari...
Aber meine (ungetesteten) Gedanken zur Einbindung des RTL8019-Moduls an den Bus:
Atari NIC
D0 ..... SD0
. .
. .
. .
D7 ..... SD7
A1 ..... SA0
. .
. .
. .
A5 ..... SA4
/RESET . RST (über einen Inverter)
?? .... INT0
?? .... INT1
Damit erscheinen die 32 Register des NICs auf ungeraden Adressen und belegen insgesamt mind. 64 Byte Adressraum. Dieser Anschluss setzt außerdem voraus (nicht überprüft), dass der NIC den Datenbus in Ruhe lässt, solange er nicht über /IORB angesprochen wird. Sonst müsste man Latches vorsehen.
Die Interrupts könnten evtl. an den MFP, falls man dort Eingangspins opfert, die sonst für die serielle Schnittstelle gedacht sind.
Wie viele Adressleitungen der Adressdecoder bekommt, hängt davon ab, ob Du die komplette Adresse dekodieren willst oder damit leben kannst, dass der NIC mehr als 64 Byte Adressraum braucht. Folgende Signale muss der Decoder erzeugen:
Zum NIC:
/IORB .. Low, wenn die Korrekte Adresse erkannt wird, /AS vom Atari low ist und R/W vom Atari high ist.
/IOWR .. Low, wenn die korrekte Adresse erkannt wird, /AS vom Atari low ist und R/W vom Atari low ist.
Zum Atari:
/DTACK . Low, wenn die korrekte Adresse erkannt wird und /AS vom Atari low ist. Achtung: Muss ein Open-Collector/Drain-Ausgang sein.
Ob das Timing passt, wäre auch noch zu überprüfen.
tuxie:
Hi, genau so hatte ich es auch im Kopf, und wenn der Adressraum frei ist ist es ja egal wenn er mehr belegt. Für dtack hätte ich es über einen 74f03 gemacht wie beim ide Interface. Irq muss man sehen wie man ihn am besten anschließt oder verschaltet.
czietz:
So vergleichsweise langsam wie der Atari ist, muss es vermutlich nicht mal ein Inverter aus der "F"-Serie sein, sowas wie "LS" oder "HCT" (in CMOS) würde für /DTACK auch reichen.
tuxie:
Also beim IDE gehen nur F Typen, Hxx oder LS typen gehen nicht daher denke ich schadet es nicht F Typen zu nehmen
czietz:
Bzgl. /DTACK muss man eher aufpassen (wenn man das aus dem Adressdecoder generiert), dass es nicht zu früh gesetzt wird, d.h. auf "low" geht. Sonst beendet die CPU evtl. den Buszyklus, bevor der NIC die Daten auf den Bus gegeben bzw. vom Bus gelesen hat. Daher hätte ich jetzt vom Gefühl her eher langsamere Logik für /DTACK verwendet. Wobei man das Timing für eine zuverlässige Funktion sowieso durchrechnen müsste...
In http://atari.8bitchip.info/aidesch.htm läuft /DTACK durch LS-Logik.
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