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Atari STE Laufwerkswitch

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neogain:
ehrlich, dann schnibbel ich lieber beim Soundchip die leitungen durch, als über die Jumperfelder die veranstaltungen zu machen... Letztendlich macht das eh nur sinn, wenn Autoboot gestartet werden soll. Ansonsten einfach lassen.  :D

Burkhard Mankel:
Ich habe mal versucht, am Schaltbildteil 1ST1 Idee umzusetzen (hängt an)!
Man muß
- den Widerstand suchen, der Pin 6 der Floppybuchse über Jumper an 5V beschaltet. dieser wird ausgelötet
- am Soundchip DS0 (mW Pin 20) verfolgen und hinter dem Abzweig Leiterbahn durchtrennen
- den Abweigpunkt mit dem Loch des entfernten Widerstandes verbinden der zum anderen Jumper führt
- vom Pin 6 Floppybuchse zum Jumper Leiterbahn durchtrennen
- vom entsprechenden Jumperpunkt nach internem Shugart Pin 10 verbinden
- beim Durchtrennen von Leiterbahnen pingelig darauf achten, daß keine benachbarte Bahn in Mitleidenschaft gerät

Wo bitteschön ist das eleganter als 2 Pins eines IC vom Board zu trennen und dort einfach an die offenen Kontakte die Kabel anzulöten?

Gast120501:
Ja so könnte man es machen. Ich würde aber zusätzlich DS0 und DS1 auch auf beide Floppyanschlüsse legen (beim externen analog zum 520ST, beim internen da wo es hingehört, was wahrscheinlich bedeutet dass eine Masseverbindung aufgetrennt werden muss). Statt die Verbindung zu dem Pullup-Widerstand zu unterbrechen, könnte man auch einfach den Widerstand auslöten.

Das sieht war erstmal komplex aus, es ist aber mit Sicherheit die elegantere Variante zum Soundchip Beinchen abknipsen. Eine andere elegante Möglichkeit wäre, den Soundchip auf einen Zwischensockel zu stecken, der diese Vertauschungsmöglichkeit bietet.

Burkhard Mankel:

--- Zitat von: 1ST1 am Do 28.05.2015, 11:33:19 ---Ja so könnte man es machen. Ich würde aber zusätzlich DS0 und DS1 auch auf beide Floppyanschlüsse legen (beim externen analog zum 520ST, beim internen da wo es hingehört, was wahrscheinlich bedeutet dass eine Masseverbindung aufgetrennt werden muss). Statt die Verbindung zu dem Pullup-Widerstand zu unterbrechen, könnte man auch einfach den Widerstand auslöten.

Das sieht war erstmal komplex aus, es ist aber mit Sicherheit die elegantere Variante zum Soundchip Beinchen abknipsen. Eine andere elegante Möglichkeit wäre, den Soundchip auf einen Zwischensockel zu stecken, der diese Vertauschungsmöglichkeit bietet.
--- Ende Zitat ---
Wo ist da Masse - ich sehe im Schaltbild nur daß beide DSx der externen Buchse über die Jumper geführt werden - beim Mega ST; beim 1040 liegt der Pin 6 tatsächlich fest auf Masse und KANN auf unproblematischem Wege gar nicht aufgetrennt werden!
Was habe ich geschrieben ?
Und Zusätzlich? Also noch mehr Aufwand! Und Rückbau - sofern nötig - ist bei Deinem Vorschlag gar nicht möglich!
und ist es auch ...
Komplexer = weniger elegant
Wieviel Aufwand denn noch - extra Sockel, evtl Platine ...

Gast120501:
Burkhard, du steigerst dich mal wieder in Details rein... In meinem Tower mit 1040STFM drin habe ich DS0 und DS1 auf den internen Anschluss geführt, und dazu damals auch den auf der Platine auf Masse gelegte DS1 von Masse getrennt und ordentlich beschaltet, so dass ich an den internen Anschluss 2 Laufwerke dran hängen konnte. Es geht.

Außerdem, falls der Gotek in der Lage ist, zwei Diskettenlaufwerke gleichzeitig zu emulieren, so wie der originale HxC es auch kann, dann müssen beide DS-Signale sogar an den jeweiligen Stecker gelegt werden, wenn man diese Möglichkeit nutzen möchte.

Und was soll man rückbauen? Es reicht, den Schalter oder entsprechende Jumper richtig zu setzen und alles ist funktionell wieder original. (Davon abgesehen lassen sich aufgetrennte Leiterbahnen auch wieder flicken, bei am Soundchip abgepetzten Pins ist das etwas schwieriger.

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