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Gotek Floppy Emulatoren am Atari?
Gast120501:
--- Zitat von: Skywalker am Do 23.04.2015, 19:13:37 ---
--- Zitat von: 1ST1 am Mi 22.04.2015, 20:39:05 ---Die oben verlinkten Varianten nutzen die Original-Firmware. Das heißt, keine Unterstützung für MSA und ST Images.
--- Ende Zitat ---
Was lesen die dann? Irgendein Image Format sollten die doch lesen, oder geht das dann dateiweise?
Also Dateien auf ein USB Stick kopieren und das Gotek Laufwerk interpretiert das als Floppy?
--- Ende Zitat ---
Der USB-Stick wird auf Sektorebene in "Diskettenpartitionen" zerteilt, das heißt, eigenes Format, kann man ohne Hilfsmittel auf einem PC über einen normalen USB-Port nicht auslesen. Für Windows gibts aber von Gotek ein Tool, welches diese Diskettenpartitionen zugänglich macht.
Skywalker:
--- Zitat von: neogain am Do 23.04.2015, 19:35:04 ---Die Images werden vom Gotek verwaltet. d. h. du wählst das image am Gotek aus und der Atari sieht nur die Freien 720Kb oder 1,44MB (je nachdem welches Model). Da der Atari ja auch Fat12 hat wie beim PC braucht man da keine speziellen Formate.
--- Ende Zitat ---
Aber welches Image Format denn?
Wenn der Gotek am Atari weder *.ST noch *.MSA unterstützt?
kopiert man dann die Daten mit dem Windows Tool, von dem 1ST1 geschrieben hat, auf den Stick?
Gast120501:
Disketten bestehen unterhalb des Dateisystems aus Sektoren (9 bzw 18 Sektoren in jeder von 80 Spuren und das auf 2 Oberflächen (oben&unten)). USB-Sticks bestehen unterhalb des Dateisystems aus Sektoren, aus gaaaaanz vielen Sektoren sogar. Also wird einfach auf dem USB-Stick alle 720 oder 1440 kB eine Grenze gezogen, und die Diskettensektoren 1:1 zwischen diese Grenzen reingeschrieben, das heißt in diese "Diskettenpartitionen"zunächst die Diskettensektoren der Seite 1 Spur 0, dann Seite 2 Spur 0, Seite 1 Spur 1, ..... Mit den Tastern an der Vorderseite wählst du die jeweils aktuell verwendete Grenze ("Diskettenpartition" aus.
Die Diskettensektoren werden roh in die USB-Stick-Sektoren reingeschrieben, und alle 720/1440 kB kommt eine neue Diskette.
Ja, man benötigt dieses Windows-Tool, wenn man den USB-Stick nicht mit dem Zielrechner beschreiben will/kann. Ob das Windows-Tool allerdings Spezialformate (hochformatiert mit 10-11 Sektoren, 82 Spuren) des ST lesen kann, oder ob es schon bei der nicht standardmäßigen Kennung im Bootsektor von TOS 1.0/1.02 formatierten Disketten scheitert, entzieht sich meiner Kenntnis. Ich gehe allerdings eher nicht davon aus, dass das alles klappt.
Burkhard Mankel:
Dasd würde ja bedeuten: Wenn ich am PC eine Gotek anschließe, mit (zB STeEm) Emulator von den ST/MSA Images die Dateien extrahiere und diese wieder über Windows auf einen am Gotek steckenden USB Stick in einen eingestellten Bereich (zB 025) kopiere, müßte der ST diesen Bereich doch auch als eine Diskette erkennen und die Dateien erfassen können - wenn ich mit dem Tool vorher einen Stick nur auf DD-Disk basierende Diskbereiche bearbeite, müßte also jeder nicht erweiterte ST das verarbeiten können!
Gast120501:
Der ST-Emulator kann diese Diskimages nicht sehen.
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