Software > Coding

Quelle für CF Lib (möglichst Source)

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mfro:

--- Zitat von: ST-Oldie am Fr 30.01.2015, 16:47:41 ---...Na da würde ich mir ja die komplette Verwaltung einer Mintdistribution ans Bein binden. Ganz so viel Zeit stecke ich im Moment doch nicht mehr in Atari...

--- Ende Zitat ---

Siehst Du, da haben wir ein wohl symptomatisches Problem (nicht nur) der Atari-Welt: an Ideen, was andere mit ihrer Freizeit anstellen könnten, um etwas voranzubringen, mangelt es nicht ;)

m0n0:
Als ich mal HighWire kompiliert habe, hatte ich auch nach einer CFLIB gesucht, die mit PureC gelinkt werden kann. Ich hatte dann eine ziemlich alte Version gefunden:

http://nic-nac-project.org/%7Emonokrom/monochrom.net/atari/dl/cflib09.zip

Die Sourcen sind leider nicht dabei.

ST-Oldie:
Hi,


--- Zitat von: mfro am Fr 30.01.2015, 17:17:52 ---Siehst Du, da haben wir ein wohl symptomatisches Problem (nicht nur) der Atari-Welt: an Ideen, was andere mit ihrer Freizeit anstellen könnten, um etwas voranzubringen, mangelt es nicht ;)
--- Ende Zitat ---

Stimmt, da kann ich 100% zustimmen. Ich hab auch festgestellt, daß nette Mitmenschen sich manchmal Gedanken machen, was ich mit meiner Freizeit anfangen könnte ;-) Und das kommt verstärkt zum Tragen, wenn auch noch spezielle Kenntnisse nötig sind. Da ich Erfahrung als Software-Ingenieur habe, sind da auch schon Anfragen bekommen, mich zu engagieren.

Falls deine Bemerkung auf mich zielen sollte, ich erwarte nicht, daß da jemand anderes an RPMs für eine Mint Distribution arbeitet und wollte auch keinen dazu anhalten. Ich hab (zumindest zur Zeit) auch keine Ambitionen, mein System auf eine aktuelle Version upzugraden. Also brauch ich auch keine RPMs. Ich wollte nur dieses Durcheinander mit verschiedenen Paketformaten mal als Problem hinstellen. Das hält ja auch Leute vom Upgrade ab, wenn man quasi jedesmal eine Neuinstallation machen muß. Und es gibt immer noch Leute, die an Mint weiterentwickeln. Und dann wahrscheinlich gern sehen wollen, daß eine aktuelle Distribution benutzt wird. Ach ja, meine Installation basiert noch auf den Tarballs die z.B. auch in der Min98 Distri waren und nicht auf den RPMs von Sparemint.

Mich hält also quasi mangelndes Interesse an einer Mint Distribution davon ab, Zeit in die Erstellung einer solchen zu stecken. Man sucht sich ja die Arbeiten aus, bei denen man irgendwie ein Interesse hat daß es gemacht wird. Also quasi irgendeinen "Profit" zurück bekommt. Das kann auch ein ideeller Wert sein. Oder man benutzt das Ergebnis selbst, ...

Tschüß
Michael

mfro:

--- Zitat von: m0n0 am Mi 28.01.2015, 21:57:59 ---Leider sind die Programme nicht stabil.

--- Ende Zitat ---

Mir ist da noch was eingefallen: die gemlib wurde irgendwann mal (ich nehme an, im Zuge der Einführung von "dynamic libraries" mit LDG) so "umgebastelt", daß die VDI-Funktionen reentrant/multithreading-fähig wurden. Die VDI-Funktionen in der GEMLIB nutzen - im Gegensatz zum ursprünglichen Original - keine globalen Parameterarrays mehr, sondern funktionslokale. Nachdem die natürlich auf dem Stack angelegt werden, muß der wesentlich größer ausfallen als "früher".

Normalerweise ist das kein Problem (man kann den ja entsprechend anlegen), es wird aber u.U. eins mit USERDEF-AES Objekten. Die werden vom AES im Supervisor-Mode aufgerufen, entsprechend werden die lokalen Parameterarrays (das sind 2-3kB) auf dem (u.U. sehr begrenzten) OS-Supervisor-Stack angelegt, was zumindest bei einigen TOS-Versionen und ohne MiNT zu einem Überlauf desselben führt.

Das ist der Grund warum QED (und manch andere Programme, die das AES per USERDEFS "aufhübschen") ohne MiNT auf manchen Betriebssystemversionen ein "seltsames Verhalten" an den Tag legen.

Ist das vielleicht bei dir auch die Ursache?

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