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Atari TT 030 + MATRIX MatGraph C110ZV

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olito:

Hallo und Grüße an alle TOS-Spezialisten und Atari-Liebhaber,

Ich heiße Olaf und bin neu hier (ausführlichere Vorstellung von "olito" bei Interesse im "Neu-User-Bereich")

Mit meinem mittlerweile sehr umfangreichen "Maschinenpark" (s.o.) habe ich im Wesentlichen zwei Probleme:

Eins heißt TT030 mit Grafikkarte/Monitor und folgt gleich im Anschluss
und das Zweite sind Verbindungsprobleme von versch. Atari-Rechnern untereinander, bzw. mit Festplatten/CD-Roms
und/oder anderer Peripherie (mach' ich noch'n extra Thema draus).

Ich habe den TT vor ein paar Monaten bei ebay für den absoluten Schäppchenpreis von 170,- € ersteigert (eigentlich 270,- aber der Verkäufer hat mir 100,- € erstattet wegen der angeblichen "Funktion einwandfrei"...).
Das Teil ist super ausgestattet: 4MB ST-RAM/16MB TT-RAM, Grafikkarte, Festplatte und vollgestopft mit Software (MagiC/Jinnee/NVDI/Meta-DOS, und, und, ...einfach alles, was man sich beim Atari wünscht...).

...und das ist auch "mein Problem", beim Starten installiert der Gute alle möglichen Treiber über eine "autoexec.bat" und greift auf Festplattenbereiche zu, die ich alle noch nicht genau ergründet habe.
Aus alten DOS-Zeiten ist mir das Handling mit der "auto...bat" noch grob in Erinnerung, gewundert hats mich trotzdem schon, die hier wiederzufinden...hab schon alle Treiber aus der Datei entfernt, aber der Reiz beim Kauf war schon die Ausstattung und die würde ich natürlich gerne nutzen.

Der TT arbeitet beim Booten brav alles ab, was ihm "aufgetragen" wurde (inkl. Soundprogramme, die mich mit "Ready to start" und dauernder Uhrzeitansage nerven...). Da scheinen viele Abläufe ineinander zu greifen, wenn ich diese Treiber isoliere, dann meckert er mit unverständlichen Fehlermeldungen.
 
Der TT holt sich beim Booten Sachen aus dem Wurzelverzeichnis, aus dem Auto-Ordner und aus den Treiberordnern der einzelnen Programme, alles sehr, sehr unübersichtlich.
 
Das installierte NVDI scheint auch auf die Grafikkarte abgestimmt zu sein. Das entsprechende Auswahlmenü zeigt aber auch merkwürdige Einträge (z.B. 1280x960 mit 0 MHz und andere Monitor-Frequenzen, die ich nicht nachvollziehen kann).

Die Karte ist eine MATRIX MatGraph C110ZV VME (STE/TT) mit Intel 82786 Chip / 1280x960 110MHz/125 MHz / 2 MB Grafikspeicher / 16/256 Farben
 
Die Meta-DOS-Einträge arbeitet er auch ab, aber meldet dann: Treiber nicht gefunden.
 
Dann kommt die Grafikkarten-Info (je nach gewählten Treibern aus dem NVDI-Menü) und das war's. Dort bleibt er immer wieder hängen....
 
Es gibt keine weitere Fehlermeldung, die Soundprogramme fangen an zu quatschen und ich sortiere meine Fragezeichen :)

Wenn ich den Bootvorgang mit <Control> abbreche, komme ich problemlos ins Gem/Desktop und kann mit mittlerer TT-Auflösung den Rechner nutzen (meine Monitore funktionieren nur am normalen Monitor-Ausgang - die 9pol Dsub Buchse a.d. Karte ist mir ein Rätsel).

Das Problem: direkt an der Grafikkarte funktioniert kein Monitor/Kabel/Adapter. Hab alle möglichen Adapter (9pol Dsub > 15pol Dsub) und Monitore (orig. TT-Monitor/LCD Flatscreens usw.) ausprobiert - leider vergeblich - und um ein Kabel selbst zu löten bin ich glaube ich, etwas überfordert.

Wenn ich keine Lösung finde, kommt die Karte weg zu ebay...

...es sei denn hier im Forum kennt jemand das Problem (besser: die Lösung dafür und kann mir weiterhelfen ;)

Hoffnungsvolle Grüße
Olaf

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Gast120501:
Hallo Olaf,

zunächst zu dem ganzen Autostart-Krempel:

Also, normal ist das nicht, dass eine autoexec.bat abgearbeitet wird. Das kann eigentlich nur sein, wenn im AUTO-Ordner ein entsprechendes-Programm (evtl. ein COMMAND.PRG) drin ist. Ich empfehle dir folgendes:
1. Sicherheitskopie des Auto-Ordners anlegen. Wichtig dabei: Dateireihenfolge MUSS erhalten bleiben, weil manche Autostart-Programme nur in einer bestimmten Reihenfolge laufen. (Also am einfachsten den ganzen Ordner in einen Unterordner oder ein anderes Laufwerk kopieren, dann bleibt die Reihenfolge erhalten.)
2. XBOOT III in den AUTO-Ordner reinkopieren, die derzeitige Konfig unter einem Namen speichern und über das Werkzeugsymbol, Startreihenfolge erstmal XBOOT.PRG ganz nach oben setzen, damit es ganz am Anfang gestartet wird. Dann kannst du ganz gezielt AUTO-Programme ein und ausschalten und schauen, was dann noch geht, und was nicht. Ein Screenshot hier im Forum von den ganzen Autostartprogrammen wäre bei der Gelegenheit ganz nett!)

MetaDOS

MetaDOS wird über eine Datei c:\config.sys gesteuert, das heißt, darin steht welcher *.DOS und welcher *.BOS Treiber (Laufwerk, Dateisystem) gestartet wird, und auf welcher ID siich das Laufwerk befinden muss, damit es gefunden wird. Näheres siehe bei Michael: http://www.mbernstein.de/atari/prog/infos/metados/02.htm Vielleicht musst du in der CONFIG.SYS den Pfad zu den BOS und DOS Dateien anpassen, oder erst welche aus dem METADOS-Paket dort hinkopieren. Oder du bekommst schlicht die Meldung, dass das Laufwerk nicht gefunden wird. Wenn du alles etwas übersichtlicher haben willst (nicht allzuviele Ordner auf c:\, ich hasse es wenn da jeder Treiber seine eigenen Unterordner anlegt...) dann lege dir im AUTO- oder GEMSYS-Ordner einen Unterordner METADOS an, kopiere deine BOS und DOS Treiber da rein und mach das so in die Config.sys rein.

Grafikkarte

Ich kenne die MATRIX MatGraph C110ZV nicht, aber ich habe letztens ähnliches für die MATRIX CoCo durchexcerziert, wird bei deiner Karte das selbe sein... Zunächst musst du klären, welche Treiber für die Karte aktuell verwendet werden, die Auswahl ist NVDI4, NVDI5 oder der Matrix eigene Treiber. Momentan fehlt mir noch die Erfahrung mit NVDI mit der Matrix-Karte, aber mit dem Matrix-Treiber hab ich erst kürzlich hier rumgemacht. In den 1990ern hat man gerne die Bildwiederholfrequenz bei den Auflösungen hochgeschraubt, soweit es der jeweilige Monitor kann. Und Matrix hat ein Tool, mit dem man dann die Auflösung und den Monitor einstellen kann. Diese vorgefertigten, oder auch selbsterstellten Konfigurationsdateien machen alles mögliche nur nicht Rücksicht nehmen auf moderne TFTs, das heißt, du musst dir eine neue Konfig mit etwa 60 Hz Bildiwderholfrequenz basteln, am besten ausgehend von 640x480@60Hz langsam "hochschrauben". Nur das geht wahrscheinlich nur, wenn nicht NVDI, sondern der Matrix-Treiber aktiv ist. NVDI kann dann später die Konfig übernehmen, also kläre erstmal, was bei dir aktiv ist. Und dann solltest du dir gleichzeitig zwei Monitore anschließen, den Matrix-Treiber installieren und nVDI erstmal deaktivieren (kannst du dann über xboot), und dir eine Konfig so erstmal anpassen, dass der TT im Dual-Modus startet, sprich erstmal GEM auf dem TT-Grafikausgang, und das Testbild auf der Matrix. Näheres evtl heute Abend, wenn du alleine nicht zurecht kommst. Generell ist es sinnvoll, dir mit XBoot III zwei Startkonfigs zu basteln, eine mit NVDI und eine mit Matrix, so dass man jederzeit umschalten kann, wenn man z.B. an der Auflösung was ändern will.

Lukas Frank:
Schreibe doch mal auf was du alles in deinem Autoordner drin hast ...

Didi55:
Inhalt der autoexec.bat ; Jinnee-version???

jha13:
Hallo Olaf,


--- Zitat von: olito am Di 13.01.2015, 21:06:57 ---


Die Karte ist eine MATRIX MatGraph C110ZV VME (STE/TT) mit Intel 82786 Chip / 1280x960 110MHz/125 MHz / 2 MB Grafikspeicher / 16/256 Farben
 
Die Meta-DOS-Einträge arbeitet er auch ab, aber meldet dann: Treiber nicht gefunden.
 
Dann kommt die Grafikkarten-Info (je nach gewählten Treibern aus dem NVDI-Menü) und das war's. Dort bleibt er immer wieder hängen....

--- Ende Zitat ---

Das ist der Moment, wo auf die Grafikausgabe auf  VME-Grafikkarte umgeschaltet wird.



--- Zitat von: olito am Di 13.01.2015, 21:06:57 ---
Das Problem: direkt an der Grafikkarte funktioniert kein Monitor/Kabel/Adapter. Hab alle möglichen Adapter (9pol Dsub > 15pol Dsub) und Monitore (orig. TT-Monitor/LCD Flatscreens

--- Ende Zitat ---

Bitte prüfe einmal, ob Dein Monitor mit 110MHz/125 MHz Pixeltakt zurecht kommt.

Gruss
Jürgen

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