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Falcon-Tastaturprobleme

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MJaap:
Ich habe nach längerer Zeit meinen Falcon wieder aufgebaut und größtenteils funktioniert der Rechner auch - bis auf die Tastatur.

Die meisten Tasten funktionieren, einige (Backspace, "A") gar nicht, andere wiederum erst, wenn ich sie mehrere Sekunden gedrückt halte. Die Tastaturprobleme gibt es unter MagiC 6 und TOS, problematische Auto-Ordner-Programme kann ich ausschließen. Muß ich mir eine Ersatztastatur besorgen?

jha13:
Hallo,
da hilft ggf. reinigen!
Tastatur zerlegen und schauen, ob in grauen Vorzeiten mal irgendwas flüssiges reingelaufen ist...
Nach Jahren der Ruhe führt das dann dazu, das die Tasten nicht mehr funktionieren.
Cheers
Jürgen

Gast120501:
Wenn es mehrere Tasten sind: Schaltplan der Tastatur vorknöpfen (egal ob die vom 520, 1040 oder MegaST, die Tastaturmatrix ist die selbe!) und schauen, ob die nicht funktionierenden Tasten in einer Reihe oder Spalte der Matrix sind. Wenn ja, auch teilweise, dann Leiterbahnen in der zerlegten Tastatur genau untersuchen. Bei meiner Falcon-Tastatur gab es zwei Unterbrechungen, denn das Platinenmaterial der Falcon Tastatur ist übelste Sorte (Pappe...). Wenn man es mit dem Lötkolben reparieren will, achtung, schnell löten, damit der Mist nicht heiß wird und Blasen zieht! Alternativ eine 1040ST-Tastatur nehmen und die Tastenkappen (grau) tauschen, die passt auch und hat eine materialmäßig bessere Platine..

Burkhard Mankel:
Die Falcon-Tastatur ist meineswissens genau dieselbe wie die im STf (STE). Tastenkappe, Stempel - "Tastenkäfig" (Plastikplatte) - Gumminoppen - Platine. Auch in den anderen "kleinen" ST (520) sind die Tastaturen mw. so aufgebaut.
Bei meiner STf Tastatur bin ich schon des Öfteren folgendermaßen vorgegangen, um sie zu reinigen. Dazu habe ich mir eigens einen kleinen Holzrahmen gebastelt, damit die Tasten nicht betätigt sind, wenn ich sie mit der Platine nach oben vor mich lege. Di ca 20 Schräubchen herausgedreht und die Platine abgehoben. Die Innenseite ist ein bißchen öplig, was die Leitfähigkeit der Tastenkontakte erhöhen soll. Die meisten Gumminoppen kleben dadurch aber auch an der Platine. Diese habe ich dann einzeln "abgepflückt" und in eine Schüssel mit Spülmittellauge fallen lassen. Dann die Platine vorsichtig an den Kontakten gereinigt, ohne dabei stark zu reiben. Danach die Gummiteile in der Lauge ein bißchen zwischen den Händen gerieben und aus der Lauge geholt und auf einem Küchentuch einzeln ausgebreitet, einzeln trockengetupft und in korrekter Lage die Höhlung unter den Stempeln verbracht. Wenn die Tastatur danach wieder korrekt zusammengeschraubt wuird, sollten die Tasten funzen wie beim Neugerät!

MJaap:
Danke für die Tipps und Ratschläge! Ich werde sie dann bald ausprobieren :)

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