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Normwandler GBS8200 am STe 1040

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Arthur:
Hallo Simon, find ich auch Super... ist auch ein ACC drin... Vielen Dank.

Burkhard Mankel:
Hallo Rainer!
Ich bin im Begriff, das gleiche Teil "an Land zu ziehen" und würde Dich mal um folgenden Gefallen bitten: Da Du scheinbar Schwierigkeiten hast, das Monochrom-Signal des Atari über den VGA-Eingang (P10) einzuspeisen, lege - zB von einem PC ein "echtes" VGA-Signal bzw gar ein niederfrequentes RGB-HV eines zweiten ST oder Amiga RGB Signal - an diesem Eingang und mit dem passenden Steckverbinder (sollte beigefügt gewesen sein) das RGB-HV Deines hauptsächlichen ST an P11 an, schalte beide Geräte ein, so daß ein gleichzeitiger Wechsel zwischen beiden Bildern möglich ist und teste für mich mal, ob über einen der 4 Taster ein Wechsel beider Bilder möglich ist, oder ob sich gar eine Auto-Funktion einstellen läßt oder ob sich die gleichzeitigen Bilder zu stark "überlagern"!

rainers:
Hallo Burkhard,

das mache ich alles gern für Dich ;-)
Aber zunächst: Schwierigkeiten, das MC-Signal "einzuspeisen" gibt es ja nicht, es geht schlichtweg nicht. Die mehr als 35 kHz sind einfach für das GBS zuviel. Es kann nur bis 32,5 kHz.

Zwei Signale gleichzeitig an das GBS anzulegen, ist aber nicht so günstig, denn dann "weiß" das GBS ja nicht, was es tun soll, sprich, welchen Eingang es bedienen soll.
Oder ich habe Dich nicht richtig verstanden. Bin ja manchmal schwer von "kapische".

Einen PC hatte ich übrigens schon am GBS. Das funktioniert, aber die Ausgabe am TFT ist nicht die gleiche, wie beim Direktanschluss.

Bitte schreib nochmal, ich habe Dich noch nicht ganz verstanden ;-)

Danke.
-R.

Burkhard Mankel:
In erster Linie geht es mir darum, ob die beiden Eingänge in Verbindung stehen, was man am Besten durch gleichzeitige Einspeisung von Videosignalen erkennen kann. Ob zB eine ausreichende "galvanische" Trennung vorhanden ist (Bilder stören sich dann nicht bzw überlagen nicht)!

--- Zitat von: Rainer (s) am Mo 08.04.2013, 21:38:35 ---Zwei Signale gleichzeitig an das GBS anzulegen, ist aber nicht so günstig, denn dann "weiß" das GBS ja nicht, was es tun soll, sprich, welchen Eingang es bedienen soll.
Oder ich habe Dich nicht richtig verstanden. Bin ja manchmal schwer von "kapische".

--- Ende Zitat ---
Das GBS sollte (was ich noch von damals her weiß und laut GBS 8220 technical Info und tranlated per Google) nach meinem Verständnis per Hand (bei gleichzeitiger Einspeisung der Videosignale) oder automatisch umschalten können. Das was mir von  vornherein aufgefallen ist, sind kleine Unterschiedsmerkmale nur an den VGA-Ausgängen bemerkbar. Hier (8200) ist eine Buchse und eine 12er Steckerwanne, die aber 2 getrennte Ausgänge (nach meiner Deutung der technischen Informationen) darstellen. Beim 8220 sollen ebenfalls 2 VGA Ausgänge sein, die (nach Fotos) aber beide als Sub D und Steckerwanne ausgeführt sind!

Gast120501:
Burkhard, eine "galvanische Trennung" ist was anderes, nämlich eine Übertragung eines elektrischen Signals über Optokoppler oder Trenntrafo ("Übertrager"). Bei einer galvanischen Trennung besteht keinerlei elektrische Verbindung zwischen den beiden Seiten (Sender und Empfänger), nichtmal Masse haben die beiden Seiten gemeinsam. Die Midi-Schnittstelle funktioniert z.B. so.

Das was du meinst, lässt sich gut mit drei Operationsverstärker realisieren. Den Eingangs-OP (pro Videoquelle) schaltet man dann zwischen Spannungsfolger-Betrieb (Durchlass) und Komperator-Betrieb mit zweitem Eingang gegen größer-als-Signal-Vergleichsspannung (Signal wird nicht durchgelassen, Ausgang ständig auf Masse) um, und dahinter ein weiterer OP als 1:1 Addierer, um zwei oder mehr Signalquellen zu einem Ausgang zusammenzufassen - der OP im Spannungsfolger-Betrieb leitet sein Signal weiter, der OP als Komperator, dessen Ausgang immer auf Low ist (weil das Eingangssignal kleiner ist als die konstante Spannung am anderen Eingang), leitet nicht weiter, und die Addition des Addier-OP ergibt Signal+Masse=Signal.

Aber heute macht man sowas digital, das heißt, die eingehenden Videosignale werden über AD-Wandler digitalisiert und in einen Framebuffer (RAM) geschrieben, und dort von einem Videocontroller wieder ausgelesen, der das Bild dann skaliert, Frequenz wandelt, etc. Da gibts normalerweise keine Geisterbilder, sofern man Ein- und Ausgänge vernünftig mit steuerbaren Bandpassfiltern (also welche die die Durchlassfrequenz an das Nutzsignal anpassen können)  ausstattet und die Abtastgeschwindigkeit des AD-Wandlers hoch genug (Abtastgeschwindigkeit ein Vielfaches der höchsten zugelassenen Eingangsfrequenz - dazu braucht man natürlich einen großen Framebuffer) ist.

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