Hardware > Hardware (Classic 16-/32-Bit)
Falcon bootet nicht
Lukas Frank:
Ob die Gigafile auf der SCSI ID_0 oder sonstwas läuft, ausser ID_7 ist völlig egal …
Ich hatte auch schonmal das die Installation des "*.sys" Plattentreibers auf der Bootpartition nicht klappen wollte, ich musste es mehrmals versuchen …
Es wird ja nicht einfach nur die Datei "hddriver.sys" ins Rootverzeichnis der Partition C:\ kopiert sonders es wird da ja noch etwas in die Rootsektoren der Platte geschrieben, oder nicht !?!
Und deshalb teste mal AHDI_6 ...
mfro:
--- Zitat von: Lukas Frank am Fr 28.02.2014, 22:27:17 ---Ob die Gigafile auf der SCSI ID_0 oder sonstwas läuft, ausser ID_7 ist völlig egal …
Ich hatte auch schonmal das die Installation des "*.sys" Plattentreibers auf der Bootpartition nicht klappen wollte, ich musste es mehrmals versuchen …
Es wird ja nicht einfach nur die Datei "hddriver.sys" ins Rootverzeichnis der Partition C:\ kopiert sonders es wird da ja noch etwas in die Rootsektoren der Platte geschrieben, oder nicht !?!
Und deshalb teste mal AHDI_6 ...
--- Ende Zitat ---
Bei meinem Falcon geht's mit exakt derselben HDDRIVER-Version. Ich würde keinen alten Treiber probieren - CF-Karten sind da u.U. penibel.
Das Booten von Festplatte funktioniert bei allen Atari's ähnlich: im ROM ist nur eine Routine, die nur einen einzelnen Sektor von der Platte lesen kann. Der erste Sektor einer Platte ist der Rootsektor (das ist was anderes als der Bootsektor, der findet sich jeweils als erster Sektor einer Partition).
Im Rootsektor ist das Bootprogramm, das ausgeführt wird, wenn der Rootsektor als ausführbar markiert ist. Ist er das, liest das Rootsektorprogramm die Bootsektoren aller Partitionen der Platte aus und schaut nach, ob die Partition dort als bootbar gekennzeichnet ist. Der Bootsektor der ersten als bootbar gekennzeichneten Platte wird dann gelesen und das dort gespeicherte Programm geladen - das enthält normalerweise dann den Code, der soviel von GEMDOS versteht, daß damit die eigentliche Treiberdatei gesucht, gefunden, geladen und ausgeführt werden kann.
Die Reihenfolge, mit der nach ausführbaren Rootsektoren gesucht wird, ist beim Falcon erst IDE, dann SCSI.
Wenn das Ding also nur mit angeschlossener GF bootet, ist an der IDE-Platte was faul, das die oben beschriebene Kette auf der CF-Karte unterbricht.
P.S.: ach so, ich wiederhole mich: mach' mal die Partition, von der Du booten willst (C:) kleiner als 512 MB. Sonst bootet der Falke nicht.
AngelikaZ:
So, das Drama hat ein Ende, mfro war schon auf der richtigen Spur, die Lösung kam von Arthur,
250 MB und TOS also Bootpräferenz. Jetzt geht es ohne GF und nach jedem Reset wird korrekt gestartet. Wieso heisst es dann überall unter TOS 4.04 sind 500 MB möglich? Grrr!
Also nix, Hardware Fehler, die Dumme war mal wieder davor gesessen!
Gut jetzt haben wir alles schön dokumentiert, für evtl. Nachfolger! ;-)
Der nächste Gegner heisst EasyMiNT und Cross-Development...
Lukas Frank:
Befrage doch mal Uwe Seimet danach ...
Mein Atari TT bootet mit TOS 3.06 von 512MB Partitionen und der Falcon mit TOS 4.0x sollte doch von 1024MB booten können ...
Lukas Frank:
Ich stelle selber mal ein was Uwe Seimet zu deinem Problem geschrieben hat …
--- Zitat ---Schön, dass Dein Problem gelöst ist.
Aber: Es gibt (s. auch HDDRIVER FAQ) keine spezielle Beschränkung für die Größe der Bootpartition. DIe kann genauso groß sein wie jede andere Partition, d. h. beim Falcon bis zu 1 GB. Mein Falcon bootet von einer CF-Karte, bei der die Bootpartition C: 900 MB groß ist. Das ist auch nicht weiter erstaunlich, denn der Bootcode im Bootsektor, der wiederum vom Code im Rootsektor nachgeladen wird, kommt mit jeder Partitionsgröße klar, so lange sie prinzipiell TOS-kompatibel ist. Vermutlich würde das Booten sogar noch klappen, wenn die Partition zu groß für das jeweilige TOS ist, aber dann kann TOS anschließend nicht auf die Bootpartition zugreifen.
Demnach dürfte es bei Dir an der Bootpräferenz gelegen haben, die offenbar weder auf "Keine" noch auf "TOS" eingestellt war. Du hattest ja ursprünglich schon eine falsche SCSI Initator-ID im NVRAM stehen, und auch die Bootpräferenz ist dort hinterlegt. Wobei dann aber auch das Booten von SCSI nicht hätte funktionieren dürfen, interessant :) ...
--- Ende Zitat ---
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