Autor Thema: Atari St mit Vampire 500 FPGA Turbokarte  (Gelesen 11197 mal)

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Burkhard Mankel

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Re: Atari St mit Vampire 500 FPGA Turbokarte
« Antwort #440 am: Do 02.03.2017, 11:51:01 »
... kein Atari-Programm wird vielleicht je Paula unterstützen ...
Es gab da doch mal was mit PETRA, dem ST Sound-App Converter zu Paula - oder bringe ich da was durcheinander? Ich habe dieses Software-Paket zumindest auf einer CD-Zusammenstellung eines damaligen Computer-Kollegen!

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Re: Atari St mit Vampire 500 FPGA Turbokarte
« Antwort #441 am: Do 02.03.2017, 16:21:47 »
Sind das jetzt Werte über die SAGA Karte, quasi display per HDMI an der Vampire angeschossen ?

Ja.
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Re: Atari St mit Vampire 500 FPGA Turbokarte
« Antwort #442 am: Do 02.03.2017, 16:27:21 »
... kein Atari-Programm wird vielleicht je Paula unterstützen ...
Es gab da doch mal was mit PETRA, dem ST Sound-App Converter zu Paula - oder bringe ich da was durcheinander? Ich habe dieses Software-Paket zumindest auf einer CD-Zusammenstellung eines damaligen Computer-Kollegen!

Da es sicher niemand bisher geschafft hat, den Paula-Soundchip aus dem Amiga in einen ST einzubauen, gehe ich davon aus, dass du da was durcheinander bringst. Denn den Paula-Chip bekommt man ohne die restlichen Amiga-Chips eher nicht zum Laufen, das ist dort ähnlich dicht miteinander verzahnt wie MMU/GLUE/Shifter im ST. Auf dem ATARI sprechen durch die Bank alle Programme die übliche Soundhardware direkt (sprich direkt auf Register-Ebene) an, weil es von TOS/GEM keine API gibt (so ala DirectX/DirectSound), welche die Hardwareabstraktion überhmen würde (auf dem Amiga übrigens auch nicht). Sprich für Sound gibts nichts vergleichbares zum VDI für Grafik.

Daher gehe ich davon aus, dass du da was verwchselt hast, vielleicht meinst du einen Konverter der Sample-Dateien zwischen ST und Amiga. Oder Paula.ACC, welches auf einem STE/TT/Falcon über STE-DMA-Sound MODs abspielt.
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Re: Atari St mit Vampire 500 FPGA Turbokarte
« Antwort #443 am: Do 02.03.2017, 16:30:31 »
Das mit der FPU geht gar nicht da wird die nur als Memory Mapped genutzt und das geht unter MiNT gar nicht.
Ich glaube eher, die haben noch Probleme mit der FPU. Denn wie weiter oben ausgeführt, werden die Sachen per Line-F über den Stack an die FPU übergeben, so wie es sein soll.
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Offline mfro

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Re: Atari St mit Vampire 500 FPGA Turbokarte
« Antwort #444 am: Do 02.03.2017, 17:34:22 »
Ich glaube eher, die haben noch Probleme mit der FPU. Denn wie weiter oben ausgeführt, werden die Sachen per Line-F über den Stack an die FPU übergeben, so wie es sein soll.

Die 68040-FPU (und dabei handelt es sich ja wohl beim Apollo-Core, wenn's wahr ist) ist - weil Motorola die Transistoren ausgegangen sind - wie beim 68060 kein vollwertiger 68882-Ersatz.

D.h. Sinus und Cosinus wird per Software (über den Line-F Trap) berechnet. Dazu gab's von Motorola ein Softwarepaket (M68040/60FPSP), das das recht flott konnte.

Ob das für den 040er bei EmuTOS richtig und performant funktioniert, da bin ich nicht sicher.

Die Kronos-Werte der CT60 stammen von FireTOS (das hat das FPSP-Paket von Motorola vollwertig eingebaut, soweit ich weiß) und der V4 ColdFire hat eine "richtige" FPU.

Es kann also durchaus sein, daß der Apollo-Core an der Stelle völlig in Ordnung ist und noch was im EmuTOS klemmt.


Offline czietz

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Re: Atari St mit Vampire 500 FPGA Turbokarte
« Antwort #445 am: Do 02.03.2017, 18:06:12 »
Ob das für den 040er bei EmuTOS richtig und performant funktioniert, da bin ich nicht sicher.

Die Kronos-Werte der CT60 stammen von FireTOS (das hat das FPSP-Paket von Motorola vollwertig eingebaut, soweit ich weiß) und der V4 ColdFire hat eine "richtige" FPU.

Es kann also durchaus sein, daß der Apollo-Core an der Stelle völlig in Ordnung ist und noch was im EmuTOS klemmt.

EmuTOS hat das oben genannte Fließkommaemulationspaket von Motorola nicht eingebaut, m.W. aus Lizenzgründen. Wir haben seit einiger Zeit immerhin eine Emulation für Integer-Befehle, die auf dem 68060 fehlen (MOVEP), eine Emulation von fehlenden FPU-Befehlen hingegen müsste als Programm nachgeladen werden.

Da aber im FPGA die Transistoren nicht knapp sind, könnte der Apollo-Core sicherlich auch eine komplette 68882-FPU implementieren, statt bzgl. der fehlenden Befehle mit dem 68040 kompatibel zu sein. Vielleicht ist das ja im Core auch schon drin...

Evtl. erkennt Kronos einfach die Apollo-FPU nicht?

Offline 1ST1

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Re: Atari St mit Vampire 500 FPGA Turbokarte
« Antwort #446 am: Do 02.03.2017, 18:40:57 »
Gunnar hatte mir gesagt, dass die FPU eigentlich vollständig sei (ich weiß aber nicht mehr, ob er sich dabei auf den Vergleich zur 68882 oder zur 68040/60 bezog. Sie haben nur extrem selten benutzte trigonometrische Funktionen wie arctan und so weg gelassen weil die kaum einer benutzte und die Motorola-FPUs da langsammer sind als diskreter Programmcode. Ich habe auf jeden Fall mal im Apollo Forum gefragt, warum das Ergebnis so gering ist. Vincent hat auch schon geantwortet, Apollo hat in der momentanen Testkonfiguration überhaupt keine FPU, ohne Angabe von Gründen. Ich spekuliere mal der Platz im FPGA reicht gerade nicht... Er wundert sich allerdings auch, warum ein SFP004 erkannt wird, vielleicht ein Bug in EmuTOS, MiNT oder Kronos.
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Offline mfro

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Re: Atari St mit Vampire 500 FPGA Turbokarte
« Antwort #447 am: Do 02.03.2017, 19:05:34 »
... Er wundert sich allerdings auch, warum ein SFP004 erkannt wird, vielleicht ein Bug in EmuTOS ...
Hier würde ich eher auf den fehlenden bzw. nicht funktionierenden Bus Error tippen.

Genauso wird ja ein SFP004 erkannt.

Das muß allerdings nicht an der Vampire liegen, der "unfrisierte" Amiga wirft ja auch keinen Busfehler. Möglicherweise ist das dort ja genauso und es hat bloß noch keiner gemerkt.
« Letzte Änderung: Do 02.03.2017, 19:08:26 von mfro »

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Re: Atari St mit Vampire 500 FPGA Turbokarte
« Antwort #448 am: Do 02.03.2017, 23:49:53 »
Das ist auch eine Möglichkeit, man müsste fragen, wie Vincent die Hardwareerkennung von EmuTOS im Amiga implementiert hat, denn der hat ja kein Buserror-Signal.
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Re: Atari St mit Vampire 500 FPGA Turbokarte
« Antwort #449 am: So 05.03.2017, 16:58:42 »

Vampire+EmuTOS in FullHD (1960x1080) 1680x1050, noch in 16 Bit Farbe


Vampire+EmuTOS Häfte von FullHD (840x525), noch in 16 Bit Farbe (Ein ST Pixel entspricht 4 TFT Pixel)

Vincent hat das Problem mit dem weißen Bild bei CPU-Last lösen können. Es war kein Bandbreitenproblem, sondern ein zu hoher Pixeltakt für den Monitor. Aber FullHD läuft derzeit maximal mit 30 Hz , für 50/60Hz würde man einen schnelleren FPGA benötigen. Ich denke aber, auf einem TFT ist das kein Problem, solange man keine Videos oder Animationen mit mehr als 30 fps schaut.
« Letzte Änderung: Mo 06.03.2017, 07:26:37 von 1ST1 »
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Offline Lukas Frank

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    • Muss mir auch mal eine schöne Websaite bauen ...
Re: Atari St mit Vampire 500 FPGA Turbokarte
« Antwort #450 am: So 05.03.2017, 18:29:21 »
Das sieht ja Super aus ...

Offline ari.tao

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Re: Atari St mit Vampire 500 FPGA Turbokarte
« Antwort #451 am: So 05.03.2017, 20:11:46 »
Zitat
  für 50/60Hz würde man einen schnelleren FPGA benötigen. 
Ist das eine Frage des Preises?
Falcon+ddd32MHz, TT+CrazyDotsGK und noch ein paar andere.

Offline Börr

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Re: Atari St mit Vampire 500 FPGA Turbokarte
« Antwort #452 am: So 05.03.2017, 20:59:22 »
Ja, glaube ist wie bei CPUs die oben 10% kosten gleich 10 mal soviel.

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Re: Atari St mit Vampire 500 FPGA Turbokarte
« Antwort #453 am: Mo 06.03.2017, 07:25:33 »
Zitat
  für 50/60Hz würde man einen schnelleren FPGA benötigen. 
Ist das eine Frage des Preises?
Eine Frage der Zeit... Ihr wisst ja, alle Chips werden im Verlauf ihres Produktionszeitraums günstiger...
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