Autor Thema: Autorenrichtlinien  (Gelesen 1734 mal)

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Offline MJaap

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Autorenrichtlinien
« am: Mo 12.10.2015, 19:00:42 »
Ich habe mal einiges aufgeschrieben, welches sowohl Autoren als auch mir die Arbeit erleichtern soll. Feedback bitte hier. Die Richtlinien sind z.T. inspieriert von den Regeln bei anderen Magazinen, bei der alten stc hatten wir keine Guidelines (zumindest habe ich nie welche bekommen).


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Autorenrichtlinien: So werde ich stc-Autor


**Grundsätzliches**

- Eine Seite Text fasst etwa 4000 Zeichen, mit Bebilderung entsprechend weniger. Bitte möglichst viele Bilder mitschicken, um das Layout des Magazins zu erleichtern.
- Texte sind im Fließtext zu verfassen, zwischen Absätzen ist eine Leerzeile einzufügen.
- Die st-computer ist kein typisches Retro-Magazin: Über viele alte Spiele und Anwendungen ist bereits genug geschrieben wurden. Ausnahmen gibt es für Artikel, in denen mehrere Programme verglichen werden ("Soft-Story" in Ausgabe 06/15) oder wenn sie auf ein neues System portiert wurden (Gauntlet II auf dem Jaguar).
- Vor dem Schreiben: Thema mailen.
- Die st-computer berichtet über die ST/TT/Falcon-Serie, kompatible Systeme wie Firebee und MIST, alle Atari-Konsolen und Arcade-Maschinen. Für die 8-Bit-Computer von Atari gibt es andere Magazine.

**Grammatik**

- Die st-computer verwendet die neue deutsche Rechtschreibung.
- Textverarbeitung mit Rechtschreibkorrektur verwenden, so werden unnötige Fehler vermieden.
- "Standard" wird mit "d" geschrieben, nicht mit "t".

**Form**

- Längere Artikel beginnen mit einem ca. 200 Zeichen langen Absatz (Teaser) und schließen mit einem 400-700 Zeichen langem "Fazit" ab.
- Keine "Ich"-Form in Artikeln, außer in Erfahrungsberichten und dem Fazit.
- Screenshots im GIF- oder PNG-, Fotos im PNG- oder BMP-Format einsenden. JPEG ist zu vermeiden, außer die Bildquelle liegt bereits als JPEG vor.

**Rechtliches**

- Das Urheberrecht verbleibt selbstverständlich beim Autor.
- Sollte der Artikel schon einmal veröffentlicht worden sein, oder ist eine Veröffentlichung in einem anderen Magazin geplant, obliegt es dem Autor, dies mitzuteilen.
- Die st-computer besteht nicht auf Exklusivität, allerdings sollten Artikel nicht in identischer Form zweitveröffentlicht werden - wer seinen eigenen Blog- oder Foren-Text als Artikel einreicht, sollte ihn überarbeiten. Kein Leser liest gerne den selben Artikel zweimal.
- Mit der Veröffentlichung in der Druck- und PDF-stc stimmt der Autor der Veröffentlichung im stcarchiv zu.
- Autoren dürfen gerne das PDF (nicht die ganze Ausgabe!) mit ihrem Artikel auf die eigene Website stellen. Bitte dann die Quelle nennen und einen Link auf die stc-Website setzen.
- Fotos und Screenshots sollten vom Autoren stammen, ansonsten die Bildquelle benennen. Auf Screenshots sollten keine Logos oder Bilder von Dritten zu sehen sein: Ein Snoopy-Bildschirmhintergrund ist süß, aber rechtlich problematisch.
- Screenshots und Fotos sind kein Mittel, um politische Botschaften zu verbreiten.

Offline 1ST1

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Re: Autorenrichtlinien
« Antwort #1 am: Mo 12.10.2015, 19:26:55 »
Warum keine jpg? Vernünftig aufgelöste bmp oder png sind gerade bei Fotos riesengroß.Dann würde ich eher für tiff mit zip-Komprimierung setzen, so oder auf Wunsch in jpg mit 90% habe ich schon etliche Artilel mit Fotos - oder auch nur mal Fotos bei Zeitschriften und/oder Verlagen eingereicht und die wurden auch in guter Qualität teils auch großformatig abgedruckt.
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Offline MJaap

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Re: Autorenrichtlinien
« Antwort #2 am: Mo 12.10.2015, 23:07:56 »
Warum keine jpg? Vernünftig aufgelöste bmp oder png sind gerade bei Fotos riesengroß.Dann würde ich eher für tiff mit zip-Komprimierung setzen, so oder auf Wunsch in jpg mit 90% habe ich schon etliche Artilel mit Fotos - oder auch nur mal Fotos bei Zeitschriften und/oder Verlagen eingereicht und die wurden auch in guter Qualität teils auch großformatig abgedruckt.

Ok, da muss ich dir recht geben. Wie gesagt sind die Richtlinien inspiriert von den Richtlinien anderer Magazine.

Offline Nervengift

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Re: Autorenrichtlinien
« Antwort #3 am: Di 13.10.2015, 13:09:04 »
Was ist Fließtext? Sorry. Ich habe mich noch nie so großartig mit Layout beschäftigt. Zumindest haben wir jetzt Anhaltspunkte was die Form angeht etc. angeht. Eine Frage hätte ich dazu allerdings noch: Welches elektronische Format möchtest Du gerne zugesendet bekommen, was den Text angeht? RTF? Winzigweiches Worddokument, Open Document (Open Office, Libre Office ...), PDF oder sogar vielleicht Papyrus? ;)

Was mir noch ein wenig fehlte, sind ein paar grundsätzliche Dinge wie man einen Artikel schreibt. Das bezieht sich aber auf das Schreiben an sich. Ich weiß, man muss kein literarisches Meisterwerk abliefern, aber wie schaffe ich ich mir eine Struktur, die auch gut vom Leser nachvollzogen werden kann? Teaser und Fazit wurden schon erwähnt. Wenn man Hard- oder Software testet, welche Parameter sollte man abklopfen bzw. was ist wichtig und was eher unwichtig? Gibt es dafür auch noch ein paar Infos?
520 ST(M) (TOS 1.02), Falcon030 (16 MHz, 16 MB RAM, CF-Karte, MiNT & MyAES), Milan040 (25 MHz, 48 MB RAM, EasyMiNT 1.90), Firebee (2nd Edition), PowerMac G5 Late 2005 (2 x 2,3 GHz, Mac OS 10.5), iMac 4K Late 2015 (intel Core i7 4 x 3,3 GHz, Mac OS 10.11.6), IBM XT SFD (640 KB RAM, DR DOS 6.0), Compaq LTE 5300 (Pentium/133 MHz, DR-DOS 7.03), AT-PC (Cyrix 6x86L/200 MHz, Windows 98 SE/MS-DOS 6.22 & Windows 3.11)

Offline Mathias

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Re: Autorenrichtlinien
« Antwort #4 am: Di 13.10.2015, 13:32:58 »
Was ist Fließtext? Sorry. Ich habe mich noch nie so großartig mit Layout beschäftigt.
Hier meint Matthias sicherlich Text der ohne jeglichen Formatierungen daherkommt. Also keine fetten Überschriften, mehrzeilige Abstände, kursiv Gesetztem, oder gar unterschiedlichen Schriften, Laufweiten udgl.
Das mühsamste am Layoutieren sind nämlich von übermotivierten Autoren in einer Textverarbeitung bereits formatierte Texte, die man dann erst mal "vorbearbeiten" muß um die Formatierungen ´mal loszuwerden. Und das Alles nur weils im Word hübsch ausschauen soll für den Schreibenden Menschen ;)

In einem Buch ist Fließtext dann der eigentliche (Mengen-)Text (der fließen kann). Also alles was keine Überschriften, Einleitungen, Seitenzahlen, Tabellen oder sonstige Gestaltungselemente sind. Wichtig am Flißtext ist eben, daß er nicht "gestaltet" wird (wei ein Gedicht z.B.), sondern der Zeilenumbruch dadurch entsteht, daß die Zeile "voll" ist und der Rest vom Text eben in die nächste Zeile (Spalte, Seite, ...) weiterfließen kann.
MegaST 4 mit Sounddesigner II MegaBus-Hardware und 56001, MegaSTE, Hades 040, MagiC Mac auf Mac OS 9 und eine FireBee.

Offline MJaap

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Re: Autorenrichtlinien
« Antwort #5 am: Di 13.10.2015, 17:37:43 »
In einem Buch ist Fließtext dann der eigentliche (Mengen-)Text (der fließen kann). Also alles was keine Überschriften, Einleitungen, Seitenzahlen, Tabellen oder sonstige Gestaltungselemente sind. Wichtig am Flißtext ist eben, daß er nicht "gestaltet" wird (wei ein Gedicht z.B.), sondern der Zeilenumbruch dadurch entsteht, daß die Zeile "voll" ist und der Rest vom Text eben in die nächste Zeile (Spalte, Seite, ...) weiterfließen kann.

Genau, ich hatte vor einigen Monaten einen Artikel bekommen, in dem der Autor nach jeder Zeile einen Zeilenumbruch gesetzt hat. Sieht im Texteditor ok aus, ist aber im Layout ein Graus, da ich jeden Zeilenumbruch entfernen muss.

Zitat
Eine Frage hätte ich dazu allerdings noch: Welches elektronische Format möchtest Du gerne zugesendet bekommen, was den Text angeht? RTF? Winzigweiches Worddokument, Open Document (Open Office, Libre Office ...), PDF oder sogar vielleicht Papyrus?

Ich habe Libre Office und Papyrus (ältere Version, sollte aber funktionieren) auf meinem Mac installiert. Texte hätte ich aber gerne als RTF.

Zitat
Wenn man Hard- oder Software testet, welche Parameter sollte man abklopfen bzw. was ist wichtig und was eher unwichtig? Gibt es dafür auch noch ein paar Infos?

Ich werde mir darüber noch ein paar Gedanken machen, am Besten, ich werde das an einem Beispiel erläutern...

Vorab schon mal danke für euer Feedback!

Offline ditto

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Re: Autorenrichtlinien
« Antwort #6 am: Sa 12.12.2015, 21:54:40 »
...
Dann würde ich eher für tiff mit zip-Komprimierung setzen...

Das wäre auch in der Tat eine gute Wahl, mit der du das Optimum an Bildqualität erhalten würdest, wenn du die Komprimierung noch weg lässt.
Allerdings lässt sich ein komprimiertes TIF fast verlustfrei dekomprimieren, sodaß es fast egal ist.
Aber TIF hat halt noch einige Vorteile.
Es kann Pfade mitspeichern, das heißt, man kann Objekte im Bild ausmaskieren, ohne das ursprüngliche Bild zu beeinträchtigen. So erhält man freigestellte Objekte mit Transparenz drumherum.
Es kann Farbprofile enthalten, es können Ebenen mitgepeichert werden, es beinhaltet keinerlei Kompressionsartefakte und es ist Systemübergreifend verarbeitbar.

JPG hat nur die Vorteile, das es rel. wenig Speicherplatz verbraucht und vor allem das es sich am Markt etabliert hat.
In der Photo-Branche arbeitet man sehr viel mit JPG, mitunter auch RAW.
Die Bilddaten gehen vorwiegend als JPG ins Labor, wo sie dann zu Papier gebracht werden.

GIF ist für meine Begriffe eher ein Online-Format, mit dem sich auch Animationen speichern lassen.
Allerdings kann es, wie auch PNG Transparenzen beinhalten.

Das Allroudtalent heißt aber eindeutig TIF, wenn es um qualitativ hochwertige Druckerzeugnisse geht.

Aufgrund der doch stattlichen Dateigrößen von TIF wird alternativ ganz gerne auch, wie in der Foto-Branche schon lange üblich JPG genommen. Dann aber, wie du schon sagtest, mit geringer Kompressionsstufe und in möglichst hoher Auflösung, da sie frisch aus der Kamera noch keine 300 DPI haben, die für den Druck nötig sind.