Autor Thema: Gotek mit HxC-Firmware!!!  (Gelesen 22716 mal)

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Offline yalsi

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Re: Gotek mit HxC-Firmware!!!
« Antwort #40 am: Mi 20.05.2015, 23:24:13 »
1. Entweder Floppy-Emu DOCH einbauen mit dem Vorteil, daß keine schwerwiegende Löteinsätze nötig sind, Nachteil aber evtl. gewisse Gehäusearbeiten und besorgen eines 3mm Gewindeschneiders ...
Nö, das würde auch ohne gehen. Bei meinem Amiga A500 habe ich einen Gotek drin; das Display ist durch den Laufwerksschlitz gut abzulesen und auf die Knöpfe sind zwei Plastikstifte (Spielsteine aus einem Pocket-Mühlespiel) mit Sekundenkleber aufgeklebt. Sieht ordentlich aus und das Gehäuse bleibt heil. Für den Rest gibt's Pattex PowerKnete.

Oops- und ich habe mich als Amiga-User geoutet  :o Nicht hauen!

Gruss- Georg B. aus H.
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Offline 1ST1

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Re: Gotek mit HxC-Firmware!!!
« Antwort #41 am: Do 21.05.2015, 00:22:11 »
@Yalsi: Nimm doch einen 520 ST, da ist dann ein Gotek im externen Gehäuse Laufwerk a: ...
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Burkhard Mankel

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Re: Gotek mit HxC-Firmware!!!
« Antwort #42 am: Fr 22.05.2015, 15:04:20 »
@Yalsi: Nimm doch einen 520 ST, da ist dann ein Gotek im externen Gehäuse Laufwerk a: ...
Soll er sich einen 520 kaufen und evtl. Speicher erweitern, wenn er keinen hat?
Ich denke, folgende modifikation ist einfacher - würde sogar ich mich trauen:
2-Wege-Umschalter ohne Mittenstellung, jeweis einen Außenkontakt zum anderen des anderen Weges kreuzen, 2 Litze (evtl 2 Adern eines ausgedienten Flachbandkabel) an die Mittenkontakte und 2 an die Kontakte einer Außenseite des Schalters. Die Mittenkontakte kommen an die Pins 19 und 20 des Soundchips (YM4149 oder AY8910), die man zuvor von der Platine trennt und die anderen 2 an die entprechenden platintnlöcher und schon hat man eine Wahlmöglichkeit, von welchem Laufwerk man booten will!

Aber noch was anderes: Daß (und wie) ich 5V nebst Masse verbinde ist klar, aber ich habe Flash-Anleitungen gesehen, in denen TX nach TX(D) verbinden soll und andere, in denen man TX nach RX(D)! Was ist bei dem weiter oben bebilderten SUN TTL Adapter korrekt?

Offline yalsi

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Re: Gotek mit HxC-Firmware!!!
« Antwort #43 am: Fr 22.05.2015, 16:09:23 »
Hallo Allerseits

ST? Umschalter? 5V? Die Lösungen passen alle nicht zu meinem Problem... eigentlich habe ich ja überhaupt keines ;-) Eine externe Floppy (Fremdhersteller, kein Original-Atari) habe ich, das wird im Sommer geschlachtet und der Gotek kommt da hinein. Das Ding hat auch keine Frontblende, also alles easy. Dann kann ich bei Bedarf ja Inhalte von Images auf echte Disks kopieren, wenn ich booten müsste. Mir reicht das völlig- das meiste wandert ja sowieso auf die Festplatte.

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Offline neogain

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Re: Gotek mit HxC-Firmware!!!
« Antwort #44 am: Fr 22.05.2015, 18:53:16 »
[quote author=1ST1 link=topic=11920.msg95439#msg95439 date=1432160531
Aber noch was anderes: Daß (und wie) ich 5V nebst Masse verbinde ist klar, aber ich habe Flash-Anleitungen gesehen, in denen TX nach TX(D) verbinden soll und andere, in denen man TX nach RX(D)! Was ist bei dem weiter oben bebilderten SUN TTL Adapter korrekt?

TX vom Adapter zu Gotek RX, RX vom Adapter zu Gotek TX. Dann machste noch masse und 5V drauf, somit kannste flashen. Im Übrigen hab ich das immer noch nicht hinbekommen, Jeff schaut nach, woran es hängt. Die Verbindung zum server besteht bei mir, jedoch passiert nichts weiter. Im Forum64 hab ich mal kurz reingeschaut und da hat jemand genau das selbe Problem gehabt, seine Lösung war an einen schnelleren Rechner zu gehen (i5).

So, meine Konfiguration ist Intel i7, mit Win7 64bit auf SSD, FTDI Adapter (und nee, ist kein FAKE Teil ;) und eine 100Mbit Leitung hab ich auch. Außerdem ist mein Gotek jetzt auch mit der Cortex Amiga Software ausgestattet um zu schauen, ob es wirklich an meinem FTDI Adapter hängt. Tja, ich hab noch eine Vermutung aber, dass soll sich Jeff erstmal anschauen. Soviel erstmal dazu.

Hallo Allerseits

ST? Umschalter? 5V? Die Lösungen passen alle nicht zu meinem Problem... eigentlich habe ich ja überhaupt keines ;-) Eine externe Floppy (Fremdhersteller, kein Original-Atari) habe ich, das wird im Sommer geschlachtet und der Gotek kommt da hinein. Das Ding hat auch keine Frontblende, also alles easy. Dann kann ich bei Bedarf ja Inhalte von Images auf echte Disks kopieren, wenn ich booten müsste. Mir reicht das völlig- das meiste wandert ja sowieso auf die Festplatte.

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So ähnlich hab ich das auch vor. Wollte den Gotek extern betreiben, sowie als Diskettenersatz für meinen 520ST+ nutzen. hab da noch so ein kleines externes laufwerksgehäuse bekommen, als ich den Mega ST2 erworben habe. Da waren noch andere Goodies wie 14pol. Stecker, 2 ST Mäuse dabei. Das hatte der Verkäufer dazugegeben, weil der Mega ST nicht funktiontüchtig war (Netzteil defekt).
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Offline neogain

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Re: Gotek mit HxC-Firmware!!!
« Antwort #45 am: Sa 23.05.2015, 13:03:15 »
läuft...  :D
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Burkhard Mankel

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Re: Gotek mit HxC-Firmware!!!
« Antwort #46 am: Sa 23.05.2015, 13:41:00 »
Hast Du eigentlich gleich die DD Version geordert (irgendwas mit ...720...) oder HD Version (...1440... in der Bezeichnug) geordert und wie wird der Bootloader überhaupt geordert? Auf der Page mit der Software kann ich nirgends über einen entsprechenden Link stolpern! Muß denen aber sowieso mal ne eMail zukommen lassen, weil Bezahlung über PayPal für mich nicht möglich !!!

Offline neogain

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Re: Gotek mit HxC-Firmware!!!
« Antwort #47 am: Sa 23.05.2015, 18:23:47 »
Hast Du eigentlich gleich die DD Version geordert (irgendwas mit ...720...) oder HD Version (...1440... in der Bezeichnug) geordert und wie wird der Bootloader überhaupt geordert? Auf der Page mit der Software kann ich nirgends über einen entsprechenden Link stolpern! Muß denen aber sowieso mal ne eMail zukommen lassen, weil Bezahlung über PayPal für mich nicht möglich !!!

Ich habe die HD Version (1440K, wobei hier K für black (schwarzes Gehäuse) steht). Es ist im Übrigen egal, welchen Gotek man nimmt, der 720er ist auch nichts anderes wie ein 1440er mit anderer Firmware. Also den Gotek, wo du hast, geht auch ;)

PayPal bietet Jeff an, ob er noch andere Zahlungsmöglichkeiten anbietet, weiß ich nicht. Wenn du willst, kann ich dir die Zugangsdaten beschaffen per PayPal.

Die 10€ sind eine Art Schutzgebühr, damit der Bootloader nicht so verhöckert wird wie z. B. die Cortex Firmware. Finde ich völlig gerechtfertigt, weil es ist hier auch Entwicklungsarbeit nötig gewesen. So, also für die 10€ bekommst du die Zugangsdaten zu seinem Server (IP Adresse, Benutzername und Passwort) damit startest du dieses Tool (vorher alles was mit Antivirusprogrammen zu tun hat, deaktivieren!) und gibst die Daten ein. Wählst unten den COM Port vom USB Adapter aus und klickst auf "open". Dann "connect", es folgt "Link is UP!" und ein paar Sekunden später siehst du entweder "Device detected" oder was anderes. Bei "Device detected" gehste dann auf Programm und machst nichts mehr am PC, bis irgendwann "Done!" im Status steht.

Danach Gotek abklemmen, Jumper auf S0 stellen (für ID0), Gotek anschließen und siehst erstmal "ldr" auf der Segmentanzeige. Jetzt ist der neue Bootloader drauf. Dann mit dieser UPD Datei - aus dem Archiv  - auf einen formatieren USB Stick (FAT oder FAT32) kopieren, Stick in den Gotek einstecken und siehst eine lustige Animation auf der Segmentanzeige. Wenn der Gotek fertig initialisiert ist, steht auf dem Display "hXc". Jetzt ist der Gotek bereit für die Images...

Hoffe, habe es ausführlich genug erklärt. den USB Adapter schließt du so an, wie oben genannt und TX, RX jeweils gekreuzt...

Edit: So, hab das Teil nun ausführlich getestet. Diejenigen, die ein SD hXc haben, werden mit dieser Lösung nur eines vermissen: Das Display. Ansonsten mit dem Menu ist das genauso. Man kann Slots vorbelegen, Disk A und B auswählen, wobei ich noch nicht Disk B ausprobiert habe. Mit den Tasten kann man dann die vorkonfigurierten Slots auswählen und mit der aktuellen Firmware 3.0.2.2a speichert er den Ausgangspunkt beim ausschalten. Wenn jetzt noch die ST Image Unterstützung kommt, wäre das genial. Funktioniert auch so und ist bei weitem günstiger als der SD hXc....

Glaube, lege mir noch einen zu :D
« Letzte Änderung: Sa 23.05.2015, 20:38:18 von neogain »
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Re: Gotek mit HxC-Firmware!!!
« Antwort #48 am: So 24.05.2015, 09:33:47 »
Ich habe so ein Gotex mit nur 2 Sekmentenanzeige, geht das auch?

Burkhard Mankel

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Re: Gotek mit HxC-Firmware!!!
« Antwort #49 am: So 24.05.2015, 12:08:29 »
Ich habe so ein Gotex mit nur 2 Sekmentenanzeige, geht das auch?
Sollte eigentlich gehen, ich hatte mal nach Schaltplänen geGOOGLEt (finde die Seiten heute nicht mehr, meine gespeicherten Links führen zum berüchtigten "ERROR 404" oder zeigen mir nichts mehr bezüglich GOTEK) und gegeneinander verglichen - der Unterschied ist eigentlich nur in der Anzeigenplatine (und vielleicht bei der Firmware)! Es könnte sogar möglich sein, diese auszutauschen oder gar um die 3. Segment zu erweitern. Ich würde sie mal öffnen und schauen, ob der Platz für die 3. Segmentanzeige vorhanden ist ...

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Re: Gotek mit HxC-Firmware!!!
« Antwort #50 am: Mo 07.09.2015, 17:37:00 »
Neuigkeit:

Es gibt eine neue Firmware, die nun auch *.ST Images direkt verarbeitet! Außerdem *.IMG was für PC-Besitzer interessant sein dürfte.

Zitat
USB STM32 HxCFloppyEmulator firmware upgrade v3.0.5.4a (HFE + ADF + ST + IMG file format support) (please have a look to the Release Notes for the latest changes)

http://hxc2001.free.fr/floppy_drive_emulator/index.html#download

Jetzt werde ich wohl meinen gotek wohl mal anfassen...
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Re: Gotek mit HxC-Firmware!!!
« Antwort #51 am: Mo 07.09.2015, 21:36:17 »
Inzwischen hatte ich etwas Zeit und habe mein Gotek SFRM72-FU-DL (720k Images) an den MegaSTE angeschlossen.
Das Laufwerk liest inzwischen auch die *.ST-Images. Funktioniert klasse und verbraucht deutlich weniger Platz auf dem Stick.

Vor einiger Zeit habe ich den Rechner auf HD Umgerüstet, was auch klasse funktioniert.
Allerdings muß immer Floppy B (DD) angeschlossen sein, sonst geht A nicht. Keine Ahnung warum!?!
Dazu habe ich jetzt nen LW-Umschalter eingelötet und kann damit beide LW nach belieben wechseln.

Lange Rede, kurzer Sinn...statt Floppy B (DD) habe ich das Gotek angeschlossen, welches auch klasse funktioniert, aber dafür streikt meine A-Floppy.

Also...mit dem DD-FD als LW B klappt alles und mit der Gotek stattdessen dran nur noch diese!

H I L F E E E E !  !  !  ;-)

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Re: Gotek mit HxC-Firmware!!!
« Antwort #52 am: Mo 07.09.2015, 23:58:44 »
Ich vermute, dass du dafür sorgen musst, dass der Gotek in/an deinem Mega-STE nur mit einem Drive-Select-Signal verbunden ist. Das müsste DS0 auf dem Floppyanschluss sein.
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Burkhard Mankel

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Re: Gotek mit HxC-Firmware!!!
« Antwort #53 am: Di 08.09.2015, 02:45:45 »
Na - dann steht ja dem Einsatz meiner GOTEK nichts mehr im Wege  ;) ...
Komme aber vermutlich erst ME dazu!
Inzwischen hatte ich etwas Zeit und habe mein Gotek SFRM72-FU-DL (720k Images) an den MegaSTE angeschlossen.
Das Laufwerk liest inzwischen auch die *.ST-Images. Funktioniert klasse und verbraucht deutlich weniger Platz auf dem Stick.

Vor einiger Zeit habe ich den Rechner auf HD Umgerüstet, was auch klasse funktioniert.
Allerdings muß immer Floppy B (DD) angeschlossen sein, sonst geht A nicht. Keine Ahnung warum!?!
Dazu habe ich jetzt nen LW-Umschalter eingelötet und kann damit beide LW nach belieben wechseln.

Lange Rede, kurzer Sinn...statt Floppy B (DD) habe ich das Gotek angeschlossen, welches auch klasse funktioniert, aber dafür streikt meine A-Floppy.

Also...mit dem DD-FD als LW B klappt alles und mit der Gotek stattdessen dran nur noch diese!

H I L F E E E E !  !  !  ;-)
Was ist das für ein Kabel, das Du am Shugart-Bus (GOTEK) angelötet hast? Ist das nötig?
Der Mega STE hat DS0 am Pin 10 und DS1 am Pin12 des Shugart Bus! Wenn das Interne Laufwerk bleibt und das hat DS0 dann mußt Du die GOTEK (ich entnehme Deinen Bildern, daß Du sie wohl ebenfalls erstmal am Shugart mit hast, oder warum steht sonst der Kasten mit der Wechselplatte vor?) als DS1 jumpern - am externen Floppy-Anschluß muß sie aber als DS0 gejumpert sein!
Weiteres kann ich momentan nicht aus Deinen Bildern herleiten!
Mein Tipp: Wenn Du die GOTEK intern verbaust, nehme die Platine ohne das Gehäuse, verlagere USB-Port und Taster nach außen und fixiere die Platine (evtl mit Haltewinkel an der internen Floppy) irgendwo! Für die Umschaltung der Laufwerke hatte ich mir in der Theorie mal eine Zwischenplatine für den Shugart entwickelt (also noch nicht getestet), mit der ich die DS Signale per Schalter tauschen kann (s. Anhang)!
Ich sehe auch gerade, daß ich für Dich schon an anderer Stelle einen solchen gegeben hatte!
« Letzte Änderung: Di 08.09.2015, 03:00:38 von Burkhard Mankel »

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Re: Gotek mit HxC-Firmware!!!
« Antwort #54 am: Di 08.09.2015, 09:04:08 »
Das Gotek hing, als das Bild gemacht wurde, am internen Floppykabel.
Jetzt aktuell hängt es an einer SF314-Elektronik und ist mit passendem Kabel mit der ext. Floppybuchse verbunden.
Für die Laufwerksumschaltung kreuze ich die DS-Signale (Pin 19, 20) direkt am Sounchip. Kontakte trennen und mit Schalter verlötet.

Was mich irritiert ist, mit der ext. DD-Floppy funktioniert alles, mit dem ext. DD-Gotek nur das Gotek-LW.

@1ST1
Könntest du das für mich zum Verständnis etwas erläutern, was es mit dem DS-Signal und dem Gotek auf sich hat?

Offline 1ST1

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Re: Gotek mit HxC-Firmware!!!
« Antwort #55 am: Di 08.09.2015, 10:55:04 »
Das DS-Signal ist Drive-Select. Auf dem Shugartbus gibts vier (ursprünglicher Entwurf, und beim Amiga auch umgesetzt!) bzw. zwei Stück (bei ATARI und PC) davon. Wen ein Computer ein Laufwerk ansteuern will, setzt er das jeweilige DS-Signal auf Low (DS0-DS3, DS1-DS4, DS0-DS1, DS1-DS2, je nach Computer und Floppylaufwerk variieren die Bezeichnungen, hängt natürlich auch davon ab, wieviele DS-Leitungen vorhanden sind). Auf dem Floppylaufwerk sind entsprechend Jumper, Dip-Schalter oder ein Schiebeschalter, mit dem man den DS-Eingang des Laufwerks mit dem entsprechenden DSx-Signal des Computers verbinden kann. Das heißt, das Laufwerk reagiert dann nur noch auf eins von 2 oder 4 DS-Signalen des Computers. Das ist der Normalfall.

           Jumper
Computer            Laufwerk
DS0 -------- -+-----DS
DS1 --------==+
DS2 -------- -+
DS3 -------- -+
Hier ist das Laufwerk auf DS1 gejumpert und reagiert nur auf dieses Signal, wird also zu Laufwerk B:.

An den Atari Floppyanschlüssen müssen alle Laufwerke einfach auf DS0 (oder DS1, wenn das an dem speziellen Laufwerk die niedrigste Nummer ist) gejumpert werden, und dan geht das. Das ist bei Atari so, weil im Atari je nach Laufwerksanschluss die Leitungen DS0 und DS1 miteinander vertauscht sind. In der ATARI SF314/454 und diversen Fremdlaufwerken wird aus DS1 am IN-Anschluss DS0 am Out-Anschluss des Laufwerkes, und DS0 IN wird nicht weiter verbunden, weil es ja in dem Laufwerk schon verwendet wird. Bei  So wird aus einer am 520ST extern als erstes angesteckten SF314 automatisch Laufwerk A:, eine zweite SF314 B: und am 1040ST/E bzw. Mega ST/E bzw. TT  extren angesteckt das erste SF314 zu B:.

Auch beim Amiga werden die DS-Signale in den externen Laufwerken so durchgedreht, so dass man einfach 3 identische Laufwerke aneinander stecken kann und zusammen mit dem internen Laufwerk vier einzeln ansprechbare Laufwerke bekommt.

Das mit dem vertauschen der DS-Leitungen gibts übrigens bei PCs auch, dort gibt es Kabel mit und ohne Dreher in der Flachbandleitung zwischen dem ersten und zweiten Laufwerk, bei Floppykabeln ohne diesen Dreher muss man alle Laufwerke sauber jumpern, d.h. auf verschiedene DS-Positionen, um die Laufwerke zu A: und B: zu machen, bei Kabeln mit dem Dreher muss man alle Laufwerke auf DS1 (bzw. DS2, wenn die jumper mal wieder nicht bei 0 sondern bei 1 anfangen zu zählen) jumpern und schon ist das Laufwerk was vor dem Dreher angeschlossen wird, B: und das danach (also am Kabelende) A:.

Beim HxC wiederum verhält es sich wieder etwas anders, und zwar werden bei diesem auf Wunsch die ersten beiden oder gar alle DS-Signale ausgwertet und entsprechenden virtuellen Disklaufwerken bzw. Diskimages zugewiesen. DS0 selektiert dann das erste ausgewählte Diskimage, DS1 das zweite, usw. Hat man jetzt einen HxC und ein richtiges Floppylaufwerk gleichzeitig angeschlossen, fühlen sich beide Laufwerke, also das echte und das virtuelle auf der entsprechenden DS-Leitung gleichzeitig angesprochen. Das kann natürlich nicht funktionieren.

Ob der Gotek mit der HxC-Firnware das mit dem Auswerten aller DS-Signale gleichzeitig kann, wie es der originale HxC kann, entzieht sich meiner Kenntnis (habs noch nicht ausprobiert!), aber denkbar wärs.

Daher sollte man, wenn man neben dem HxC/Gotek auch ein anderes Floppylaufwerk betreibt, dafür sorgen, dass den HxC/Gotek nur die DS-Signale erreichen, die für ihn bestimmt sind. Am besten bastelt man sich einen Zwischenstecker für das Floppykabel, wo man alle Leitungen 1:1 miteinander verbindet, nur die DS-Leitungen führt man über Jumper, so dass man nur die gewünschten DS-Signale miteinander verbindet.

Ich hoffe, das war nun verständlich genug.
« Letzte Änderung: Di 08.09.2015, 11:01:02 von 1ST1 »
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Re: Gotek mit HxC-Firmware!!!
« Antwort #56 am: Di 08.09.2015, 12:37:31 »
 :) Das war schon SEHR ausführlich!
Vielen, vielen Dank!

Ich schwankte etwas, ob die Betonung in deinem Post auf ...einem..., oder auf ...Drive-Select... lag.

Burkhard Mankel

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Re: Gotek mit HxC-Firmware!!!
« Antwort #57 am: Di 08.09.2015, 13:34:46 »
Ich möchte - ergänzend zu 1ST1 Ausführungen - mal etwas zum Atari-Floppy-Anschluß , der in Anlehnung zum Shugart-Bus (obere Tabelle=neure Norm, zweite Tabelle=ursprüngliche von IBM gegründete Norm, an der sich auch Atari & Co orientierte) gestaltet wurde, erläutern:
Erst einmal: Da hier jeder zweite Pin (dh. alle ungeraden Pins) an Masse zusammengeschaltet sind, hat Atari die Pin-Nr. halbiert und die Buchse auf ein Minimum von 14 Pins abgespeckt. Die zur Laufwerksteuerung besonders wichtigen sind Index ( Atari Pin 4, Shugart Pin 8 ), DS0 (Atari Pin 5, Shugart Pin 10), DS1 (Atari Pin 6, Shugart Pin 12), Motor on (Atari Pin 8, Shugart Pin 16), Direction (Atari Pin 9, Shugart Pin 18), Step (10/20), Save Daten (11/22), Write En./Write Gate (12/24), Track 0 (13/26), Schreibschutz (14/28), weitere nicht mehr halbierte Pinnummern wären Side (Head-) Select (Atari Pin 2, Shugart Pin 32) und Read Daten (1/30)!
Bezüglich Drive Select: Atari hatte wohl vorgesehen, alle Laufwerke als DS0 gejumpert einzusetzen. Demnach wird bei der SF3x4-Elektrik der Eingangsbuchse Pin 5 das Signal der eingebauten Floppy und Pin 6 das über Pin 5 der Buchse zur zweiten Floppy liegende DS0 Signal als DS1 dem Computer vermittelt. Bei ST's mit integrierter Floppy - also STf, STE und Mega ST(E) - liegt der Pin 6 über Pull-Up an +5V! GND wurde auf Pin 3 und Pin 7 (und evtl Mantel/Schirm) begrenzt!
Wenn Du jetzt also GOTEK als DS1 gejumpert über die SF314 anschließt, triffst Du auf den Pull-Up, was wohl untypische Verhaltensweisen hervorruft!

edit: das ist zwar in Kurzform von 1ST1 erläutert worden, ich wollte es nur nochmal ausführlicher zum besseren Verständnis erläutern!
« Letzte Änderung: Di 08.09.2015, 13:38:33 von Burkhard Mankel »

Offline czietz

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Re: Gotek mit HxC-Firmware!!!
« Antwort #58 am: Di 08.09.2015, 17:47:44 »
Ich betreibe den Gotek-Floppy-Emulator als externes LW im Gehäuse eines SF354 am 1040STF.

Hier habe ich eine längere Anleitung geschrieben, wie ich alles geflasht und angeschlossen habe und was mir bezüglich der Nutzung noch aufgefallen ist:

http://www.chzsoft.de/site/hardware/usb-stick-floppy-emulator-am-atari-st/

Vielleicht hilft es ja jemandem.

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Re: Gotek mit HxC-Firmware!!!
« Antwort #59 am: Mi 09.09.2015, 09:12:58 »
Wow! Mehr gibt es zum Thema DriveSelect-Signale am Atari ST wohl auch nicht mehr zu sagen!
Auch dir Burghard, schönen Dank dafür.
Zudem finde ich auch die Zusammenfassung von czietz ganz gut.
Hab ich so im Netz noch nicht gefunden. (Was nichts heißen soll)  ;-)

Ich muß wirklich sagen, das hier viele User tief in der Materie drin sind und das Board mit ihrem Wissen unheimlich bereichern.
Man fühlt sich bei euch gut aufgehoben!