Autor Thema: Ubuntu Linux und Atari TOS Partitionen ...  (Gelesen 2961 mal)

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Offline 1ST1

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Re: Ubuntu Linux und Atari TOS Partitionen ...
« Antwort #40 am: Di 23.05.2017, 22:02:49 »
Nimm mal die aktuelle Version.
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Offline neualtuser

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Re: Ubuntu Linux und Atari TOS Partitionen ...
« Antwort #41 am: Di 23.05.2017, 23:02:38 »
The Next Problem  >:D
Das Diskettelaufwerk im PC spinnt.
Für heute habe ich erst mal genug Ärger/Problems gehabt.
Morgen mehr...
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Burkhard Mankel

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Re: Ubuntu Linux und Atari TOS Partitionen ...
« Antwort #42 am: Di 23.05.2017, 23:58:43 »
Nix IDE, nix CF
...
Ist nicht böse gemeint!
Lies Dir mal den Thread genau durch - bevor Du ihn hochholtest, ging es in den Postings ausschließlich um IDE und adaptierte CF Karten - also ...

Und es ist auch egal, ob IDE oder SCSI - ich habe mich heute mal durch einige Foren gehangelt und nach Debatten zu ähnlichen Problemen gesucht. in so gut wie allen war die Notwendigkeit der Berücksichtigung von Byteswap herausgeganden unabhängig von der Schnittstelle!

Offline ari.tao

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Re: Ubuntu Linux und Atari TOS Partitionen ...
« Antwort #43 am: Mi 24.05.2017, 03:25:47 »
Es ist korrekt, daß das Ü-Protokoll (also IDE mit 16 Bit oder SCSI mit 8 Bit oder sonstwas) völlig unabhängig von der und ohne Einfluß auf die Endianess ist, also wie die Daten in einem Speicher abgelegt werden. Der Falcon-IDE-Port und kompatible Nachbauten für die STs sind BigEndian, der SCSI-IDE-Adpt. von Yamaha und vermutlich das GigaFile (wie man indirekt der WebSite von inventronik entnimmt) aber LittleEndian, dagegen beherrscht der Thunder im TT drei Modi, nämlich außer dem Falcon-Modus auch noch ´twisted´ und ´smart´. Hoffentlich ist einer der beiden letzteren identisch mit LittleEndian? Leider hat keiner derer, die mir ein ´twisted´ Kabel versprachen, bisher Wort gehalten...

Burkhart, Du mußt nicht auf jede Falschmeldung von 1ST1 in epischer Breite einsteigen. Eine kurze Klarstellung genügt.
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Offline 1ST1

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Re: Ubuntu Linux und Atari TOS Partitionen ...
« Antwort #44 am: Mi 24.05.2017, 07:29:44 »
Falschmeldung? Du schreibst doch selbst, dass sämtliche kommerzielle ACS/SCSI zu CF/SD Adapter Little Endian benutzen. Das heißt also ganz deutlich, dass beim Datenaustausch über so ein Laufwerk mit einem PC kein Byteswap erfolgen DARF, da ja auch der PC Little Endian nutzt.
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Offline neualtuser

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Re: Ubuntu Linux und Atari TOS Partitionen ...
« Antwort #45 am: Mi 24.05.2017, 10:51:14 »
@Burkhard Mankel
Ich zitiere mich mal selber:
Zitat
Hole das mal nach vorn:
Gleiche Problem:
4GB SD, 8P., HDD 10.02
Ubuntu 14 lts
gparted, wie oben
Laufwerke zeigt mir 8 Partitionen, kein zugriff darauf.
Neue Erkentnisse irgendwo?
Achte mal auf die Überschrift des eröffneten Thread!
Dann die Hinweise zu meinem System!
Zitat
ging es in den Postings ausschließlich um IDE und adaptierte CF Karten
Die Thematik bleibt dieselbe.
Meine Richtigstellung habe ich hier gemacht:
Zitat
Als Beispiel mein letzter versuch: SD Karte Transcent 1GB
mit gparted 1 partition erstellt (F16), wird erkannt und eingebunden.(am PC)
Atari mit Gigafile: TT/3.06 HD-Driver s.o.
Auch hier wieder ganz Deutlich worin mein Problem liegt.
Deine ganze Flickschusterei kannst du bei dir machen.
Ich habe meine Software Käuflich erworben und werde die zugesagten Eigenschaften einfordern.
Wobei der Entwickler keinen Einfluss auf die Hardware der verwendeten SD-Karten hat.
Wichtig ist: ich habe einen Ansprechpartner der Hilft soweit es in seinen möglichkeiten steht.
Und du? Viel Theorie, ein haufen mach mal dies oder jenes, langatmige Ausführungen was du mal hattest...
Ich will nicht wissen wie es bei dir zuhause aussieht...

@All
Danke für die Tipps und Ratschläge.
Werde einen neuen Thread aufmachen... zu meiner Konstellation  ;)
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Offline ari.tao

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Re: Ubuntu Linux und Atari TOS Partitionen ...
« Antwort #46 am: Mi 24.05.2017, 13:14:10 »
Falschmeldung? Du schreibst doch selbst, dass sämtliche kommerzielle ACS/SCSI zu CF/SD Adapter Little Endian benutzen. Das heißt also ganz deutlich, dass beim Datenaustausch über so ein Laufwerk mit einem PC kein Byteswap erfolgen DARF, da ja auch der PC Little Endian nutzt.
Dein Fehler war in ## 20 & 23, die Endianess der Adapter auf das Ü-Protokoll zurückzuführen. Es ist aber niemandem verboten, in seinen Adapter einen ´Twist´ intern einzubauen.

PS: Ex falso Quodlibet.
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Offline mfro

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Re: Ubuntu Linux und Atari TOS Partitionen ...
« Antwort #47 am: Mi 24.05.2017, 13:17:25 »
Falschmeldung? Du schreibst doch selbst, dass sämtliche kommerzielle ACS/SCSI zu CF/SD Adapter Little Endian benutzen. Das heißt also ganz deutlich, dass beim Datenaustausch über so ein Laufwerk mit einem PC kein Byteswap erfolgen DARF, da ja auch der PC Little Endian nutzt.

???

Seit wann hat ACSI/SCSI (die beide Daten byteweise parallel übertragen, zumindest, wenn nicht "wide" dransteht) eine Endianess?

Seit wann hat eine SD-Karte (die Daten byteweise bitseriell überträgt) eine Endianess?


Offline 1ST1

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Re: Ubuntu Linux und Atari TOS Partitionen ...
« Antwort #48 am: Mi 24.05.2017, 14:58:56 »
mfro, meine Rede... Wer hat denn hier das Thema Endian reingebracht? (Hinweis: Ich war es nicht!)
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Burkhard Mankel

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Re: Ubuntu Linux und Atari TOS Partitionen ...
« Antwort #49 am: Mi 24.05.2017, 20:49:27 »
Naja - ich brauche es ja nicht - aber ich habe es heute mal an einem Atari mit ACSI Laufwerken und einem Werchselplattenlaufwerk getestet: unter meinen 44er Medien (kamen alle gebraucht in meine Hände) habe ich noch welche, die ich noch nicht für den Atari eingerichtet habe. Auf dem Atari ließen sie sich erst gar nicht lesen, aber nachdem ich ein bißchen mit dem Byteswap Schalter von SCSI-Tools herumspielte, dann doch irgendwann! Beinhalteten wenige kaum noch benötigtes MS-DOS Material und überwiegend unter MS-DOS abgespeicherte private Daten!
Was will ich damit sagen? Daß sehr wohl Byteswap am SCSI wichtig sein dürfte aber das im Treiber wohl automatisch berücksichtigt ist!

Offline 1ST1

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Re: Ubuntu Linux und Atari TOS Partitionen ...
« Antwort #50 am: Mi 24.05.2017, 22:37:02 »
Also Burki, bitte bestätige mir folgendes:

a) Der ICD Treiber kann mit ByteSwap nichts anfangen
b) Bigdos weiß auch nichts von Byteswap

Stimmen wir da überein?

Und jetzt verrate ich dir folgendes: Etwa 1992 habe ich durch Zufall zwe 320 MB Magneto-Optische SCSI-Wechsellaufwerke mit einigen Medien bekommen. Eins schloß ich an meinem PC an einen Adaptec 1540 SCSI Controller (8 Bit SCSI) an, und das andere schloss ich an einen ICD AdSCSI Plus ST Controller an.

Ich habe die MO-Medien am PC auf Fat 16 eine Partition eingerichtet. Die Idee war, mit dem Atari Daten auszutauschen. Der ATARI nutzte den ICD Treiber. Zunächst machte sich Enttäuschung bereit, denn der Atari konnte die MO Medien nicht lesen und schreiben, obwohl doch beide Systeme FAT 16 als Dateischema nutzen! Umgekehrt übrigens auch nicht. Wie sich herraus stellte, lag es daran, wie der Atari und der PC jeweils ihre Partitionsmarkierungen anlegen, das unterscheidet sich nämlich.

Dann laß ich von BIGDOS, und dass damit der ATARI in der Lage sein soll, PC-Medien jenseits von Disketten zu verarbeiten.

Ausprobiert, klappte. Seit dem hatte ich ein Backup meines ST, konnte es etwas später im TOSBOX-Emulator mit den originalen Installationen und Daten des echten ST nutzen und viele Daten auf einmal aus dem Internet auf den ST bringen konnte.

Wohlbemerkt, ohne mir Gedanken über ByteSwap machen zu müssen!

Leider kann ich dieses Experiment nicht mehr wiederholen, die beiden MO-Laufwerke gingen nach weingen Jahren kaputt.

Vergiss endlich auf SCSI die Sache mit dem Byteswap!!!
« Letzte Änderung: Mi 24.05.2017, 22:39:52 von 1ST1 »
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Offline neualtuser

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Re: Ubuntu Linux und Atari TOS Partitionen ...
« Antwort #51 am: Mi 24.05.2017, 23:00:35 »
..........
Zitat
Vergiss endlich auf SCSI die Sache mit dem Byteswap!!!
Danke!
Zitat
Beinhalteten wenige kaum noch benötigtes MS-DOS Material und überwiegend unter MS-DOS abgespeicherte private Daten!
Voll am Thema vorbei  >:D
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Offline ari.tao

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Re: Ubuntu Linux und Atari TOS Partitionen ...
« Antwort #52 am: Do 25.05.2017, 00:35:44 »
Damit hier niemand etwas falsches mit nach hause nimmt:
Selbstverständlich können auch am ACSI- oder SCSI-Bus hängende Medien entweder im Motorola- oder im Intel-Format beschrieben werden. Lit.:
   https://de.wikipedia.org/wiki/Byte-Reihenfolge
Das beendet diesen Neben-KriegsSchauplatz nun hoffentlich. ::) ::) ::)
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Re: Ubuntu Linux und Atari TOS Partitionen ...
« Antwort #53 am: Fr 26.05.2017, 08:45:34 »
Wenn du aber am Atari ein SCSI-Laufwerk zusätzlich Byteswapst, kann der PC damit auch nichts anfangen, es sei denn er würde es wieder zurückdrehen. Es dürfte wohl schon in der Logik der Sache begründet sein, dass Strukturen innerhalb der ATARI FAT Dateisystem-Strukturen (also alles was damt zu tun hat, wie Sachen im Directory, FAT usw. abgelegt werden) sowieso Litte Endian sein müssen, um PC-kompatibel zu sein, schon alleine wegen der Austauschbarkeit der Disketten, was nichts damit zu tun hat, wie Daten in ausführbaren Programmdateien und zugehärigen Datendateien abgelegt werden. Beim Schreiben ins Directory/FAT macht der Atari also sowieso immer eine Korrektur. Der zusätzliche Byteswap bei IDE/CF bedeutet letztendlich, dass beim Lesen und Schreiben gewisse Daten-Anteile (also alle Verwaltungsdaten im Dateisystem) hintereinander sogar zwei Mal vertauscht werden, einmal auf Dateisystemebene, und dann nochmal auf Hardwareinterface-Ebene. Dein Wikipedia-Link sagt garnichts zu Endian in Dateisystemen aus. Die einzigen Beispiele, die gebracht werden sind Dateien im Amiga-IFF und Apple-RIFF-Dateiformate, die jeweils Big sind. FAT ist auf logischer Verwaltungsebene immer Little
« Letzte Änderung: Fr 26.05.2017, 08:59:11 von 1ST1 »
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Offline ari.tao

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Re: Ubuntu Linux und Atari TOS Partitionen ...
« Antwort #54 am: Fr 26.05.2017, 14:11:25 »
^^-- Obiger Beitrag enthält derart viele Fehler und Mißverständnisse, daß es mir schwer fällt, sie alle einzeln zu korrigieren, sorry. Deshalb nur so viel:

1) Die Endianess eines Mediums (also wie die Daten auf dem Medium abgelegt sind, ie. Motorola- oder Intel-Format) ist völlig unabhängig vom Ü-Protokoll (also auf welchem Weg die Daten dahin unterwegs waren, ie. IDE oder SCSI).

2) Der Begriff ´byteswapped´ ist immer relativ. Aus Intel-Sicht ist BigEndian byteswapped, aus Motorola-Sicht ist LittleEndian byteswapped. Man kann kein´SCSI-Laufwerk zusätzlich byteswappen´, solche Rede ist doppelter Unfug.

3) Dateisysteme (zB. FAT16) sind völlig unabhängig von der Endianess eines Mediums. Ibs. ist es falsch zu glauben, daß die Verwaltungs-Strukturen eines Dateisystems immer im Intel-Format vorliegen müssen (tun sie für TOS auch nicht) und ebensowenig ist es ihnen verboten (-> am Yamaha-Adpt.). Folgerichtig geht der Wiki-Artikel über die Byte-Reihenfolge auf Dateisysteme nicht ein (und muß es auch nicht). Es ist schlicht falsch, daß "FAT auf logischer Verwaltungsebene immer Little" ist (obwohl das für Disketten mit FAT12 in praxis so ist).

4) Es gibt HD-Treiber, die die Endianess eines Mediums selbständig erkennen und verarbeiten, zB. HDDRIVER, und solche , die das nicht können (zB. ICD). Wenn es stimmt, daß Ubuntu-LINUX auch TOS-Partitionen verarbeiten kann (woran ich hier mal nicht zweifeln will, ist ja Thema dieses Threads), dann bedeutet das, daß auch der Ubuntu-Treiber diese Eigenschaft hat (und zusätzlich die Unterschiede zw. Atari-FAT16 und Dosen-FAT16 kennt). Wohlgemerkt, das kann Ubuntu und nicht ´der PC´!

5) Disketten (mit ihrem FAT12) haben keine ´TOS-Partitionen´. Ihre Austauschbarkeit zw. Atari und Dosen als Vergleich heranzuziehen, ist daher Blödsinn und in diesem Thread völlig OT.
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Offline 1ST1

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Re: Ubuntu Linux und Atari TOS Partitionen ...
« Antwort #55 am: Fr 26.05.2017, 20:26:15 »
Na dann schau doch mal bitte in den Scheibenkleister rein, in welchem Format in der FAT die belegten Sektoren vermerkt sind, wie Pointer im Directory auf den ersten Sektor einer Datei abgelegt werden, wie im Sektorvorspann die Sektornummer abgelegt ist, und so weiter. Wenn das so wäre, wie du geschrieben hast, hätte ich damals den Datenaustausch mit den MO-Laufwerken nicht durchführen können. Dass HDDRIVER Byteswap kann und automatisch erkennt, weiß ich selber.
« Letzte Änderung: Fr 26.05.2017, 20:27:49 von 1ST1 »
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Offline ari.tao

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Re: Ubuntu Linux und Atari TOS Partitionen ...
« Antwort #56 am: Sa 27.05.2017, 02:04:25 »
Na dann schau doch mal bitte in den Scheibenkleister rein, ...
Es fällt schwer, Deiner Anregung zur Lektüre zu folgen, da Du zu faul bist, korrekt zu zitieren, ie. Deine Verweise mit Seitenzahlen zu belegen. *
Glücklicherweise muß ich das aber auch gar nicht und kann trotzdem absolut sicher sein, daß meine Behauptung
3) Dateisysteme (zB. FAT16) sind völlig unabhängig von der Endianess eines Mediums. Ibs. ist es falsch zu glauben, daß die Verwaltungs-Strukturen eines Dateisystems immer im Intel-Format vorliegen müssen (tun sie für TOS auch nicht) und ebensowenig ist es ihnen verboten (-> am Yamaha-Adpt.)
korrekt ist. Ich habe nämlich direkt vor mir ein Päärchen von CFs liegen, die sich ungefähr so gleichen, wie ein re. und ein li. Schuh: Die eine ist ein Clon der anderen, bloß eben ´bytegeswapt´. Ist wohl überflüssig zu erwähnen, daß die Verwaltungs-Strukturen der Datei-Systeme der einen im Motorola- und folglich die der anderen im Intel-Format vorliegen. Und ob Du´s glaubst oder nicht: Beide CFs funzen am Falcon in beiden Ports (ie. IDE und SCSI mit Yamaha), dank HDDRIVER.
Dass HDDRIVER Byteswap kann und automatisch erkennt, weiß ich selber.
Wiederum bringst Du zwei Dinge durcheinander, die völlig unabhängig voneinander sind. HDDRIVER ´kann ByteSwap´ - aber das konnten afaik andere vorher auch schon -, aber es ist nicht so, daß er ´ByteSwap automatisch erkennt´, sonder er erkennt automatisch, ob ein Medium im Motorola- oder Intel-Format vorliegt (und darin ist er anderen voraus).
´ByteSwap´ ist ein Vorgang, nicht ein Zustand!

-------

*) Ich habe trotzdem spaßeshalber mal in den ´Scheibenkleister´ hineingeschaut:
Der Begriff ´Intel-Format´ kommt im Stichwortverzeichnis genau vier mal vor. Alle vier Stellen beziehen sich auf Disketten (dazu hatte ich oben schon die Bemerkung 5) gemacht). Die Begriffe ´Motorola-Format´, ´Endianess´, ´BigEndian´ und ´LittleEndian´ kommen im Buch genauso wenig vor wie eine Beschreibung der FAT16 für Festplatten.
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Offline KarlMüller

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Buch Scheibenkleister und FAT16
« Antwort #57 am: Sa 27.05.2017, 08:31:21 »
´Scheibenkleister´ hineingeschaut:
...
Buch genauso wenig vor wie eine Beschreibung der FAT16 für Festplatten.
Scheibenkleister II, Seite ab 727 Kaptiel A1-4.

Offline 1ST1

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Re: Ubuntu Linux und Atari TOS Partitionen ...
« Antwort #58 am: Sa 27.05.2017, 08:44:32 »
Karl, danke. Immer diese Behauptungen ohne auf Quellen zurückzugreifen, ari irgendwie erinnerst du mich an noch ein anderes Forenmitglied hier, welches das immer wieder "erfolgreich" tut... Warum soll GEMDOS auf Diskette Verwaltungsinformationen Byteswappen und auf Platte nicht? Warum Sonderbehandlung?
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Offline ari.tao

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Re: Ubuntu Linux und Atari TOS Partitionen ...
« Antwort #59 am: Sa 27.05.2017, 12:09:54 »
´Scheibenkleister´ hineingeschaut:
...
Buch genauso wenig vor wie eine Beschreibung der FAT16 für Festplatten.
Scheibenkleister II, Seite ab 727 Kaptiel A1-4.
Nein, da steht oben drüber "Anhang I: Strukturen auf der Diskette" und es geht um FAT12.

Noch einmal ganz deutlich: Es gibt keinen logischen Grund, der erzwingt, daß eine Datei-Verwaltung im Intel-Format stehen muß. Das kann man dem oben zitierten Wikipedia-Artikel entnehmen. Daß in praxis Intels Marktmacht da durchschlägt, ist eine ganz andere Hausnummer.

Warum soll GEMDOS auf Diskette Verwaltungsinformationen Byteswappen und auf Platte nicht? Warum Sonderbehandlung?
Wüßte nicht, daß _ich_ irgendwo eine derart konfuse Behauptung gemacht hätte. Was Du vermutlich meinst ist BIOS-Ebene, das GEMDOS ist darüber erhaben, und zum Begriff ´byteswapen´ hatte ich schon die passende kategoriale Bemerkung gemacht. Warum Atari-FAT16 von Dosen-FAT16 abweicht, das mußt Du Atari fragen.

Immer diese Behauptungen ohne auf Quellen zurückzugreifen, ari irgendwie erinnerst du mich an noch ein anderes Forenmitglied hier, welches das immer wieder "erfolgreich" tut...
Immer, wenn Du in der Logik und/oder mit Sachargumenten scheiterst, greifst Du zu Diffamierung und Verleumdung. Das solltest Du Dir dringend abgewöhnen. Das von mir zitierte Wikipedia ist inzwischen als respektable Quelle weithin anerkannt.
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