Autor Thema: Medusa T40 läuft wieder  (Gelesen 3487 mal)

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Offline tost40

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Medusa T40 läuft wieder
« am: Do 18.07.2013, 22:00:38 »
Hallo,

heute habe ich mal sehr gut Nachrichten.  :) :) :)

Eine meiner 2 Medusa T40 läuft wieder!

Es war eigentlich keine große Sache, bei 2 RAM-Sockeln hält der Speicherriegel auf der rechten Seite
nicht mehr richtig. Das muss in Zukunft mal ausgetauscht werden.

Vielen Dank an dieser Stelle an Alan H. er hat den Fehler gefunden.
(Alan hat ebenfalls eine Medusa T40)

Eine Medusa T40 ist in Aschaffenburg noch im Einsatz. (ca. 1 x pro Woche)

Eine andere befindet sich in der Nähe von Stuttgart in einer Sammlung die gerade immer wieder bei Ebay angeboten wird.
(Sofortkauf ca. 2000 Euro)
Die Sammlung enthält sehr viele alte Computer und eben unter anderem eine Meudsa T40.
Einzeln will der Ebay-Verkaufer sie aber bisher nicht verkaufen. Naja, schauen wir mal...

Dann hatte ich noch zu einem User aus Frankreich Kontakt.

Uli hier aus dem Forum hat seine T40 einem Museum gespendet.

Im laufe der Zeit versuche ich noch meine 2. T40 wieder zum laufen zu bekommen.

Viele Grüße
Martin



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Re: Medusa T40 läuft wieder
« Antwort #1 am: Do 18.07.2013, 22:09:17 »
In Aschaffenburg? Ist das jemand aus dem Dunstkreis des ehemaligen "Computer Club Untermain" (CCU) ? Dann kenne ich den Besitzer vermutlich. Im CC war ich Mitte der 80er bis Mitte der 90er mal Mitglied. Das letzte Mal habe ich diese Leute etwa 1994-96 gesehen, da gabs noch mal die ProTOS '94 Messe in der Nähe von Bonn und dann nochmal eine kleine Veranstaltung in Schaafheim in der Nähe von Aschaffenburg, wo man sich das letzte Mal traf.
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Offline Uli

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Re: Medusa T40 läuft wieder
« Antwort #2 am: Sa 20.07.2013, 16:16:04 »
Stimmt, war irgendwann zwischen um 2000 rum. Da habe ich meine Medusa dem Museum für Kommunikation in Bern gespendet. Das Ding hat mich damals in den Wahnsinn getrieben so zickig war der. Als schweizer Produkt, hatten die im Museum aber Interesse daran. Hätte ich damals schon vom Verein zum Erhalt klassischer Computersysteme gewusst, hätte ich die Medusa nicht weggegeben.

Grüessli, Uli
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Offline tost40

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Re: Medusa T40 läuft wieder
« Antwort #3 am: Mo 10.02.2014, 14:35:49 »
Hallo,

eine Medusa T40 ist in Ungarn aufgetaucht und wird gerade auf Ebay zu einem Preis von
über 5000 Euro angeboten.
Wahnsinn!!!!
Das Gerät wird auch noch als defekt angeboten.

5000 Euro für meine defekte Medusa und  wieviel bekomme ich dann für meine funktionierende?  :D ==> träum!
Da kann ich dann ja locker den Firebees kaufen  ;D

Naja, ich glaube nicht, dass jemand soviel Geld ausgibt.

Gruß Martin

http://cgi.ebay.co.uk/ws/eBayISAPI.dll?ViewItem&item=321302390187&ssPageName=ADME:B:BODO:UK:1

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Offline tost40

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Re: Medusa T40 läuft wieder
« Antwort #4 am: Di 04.10.2016, 00:07:21 »
Hallo,

die RAM-Sockel sind jetzt ausgetauscht.
Ganz herzlichen Dank an matashen!!! 
Die Medusa T40 läuft wieder einwandfrei.  :) :) :)

Ich habe sie in ein anderes Gehaeuse eingebaut nur mit Board, ST/IO Karte, Floppy und Festplatte.
Die anderen Karten bleiben draußen. Weniger ist mehr, ich will nicht wieder was vermurksen.

Ich hoffe die T40 laeuft noch viele Jahre.

Gruß Martin


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Re: Medusa T40 läuft wieder
« Antwort #5 am: Di 04.10.2016, 13:39:42 »
Sowas ist doch immer schön zu hören. Besonders bei solchen Exoten wie eine Medusa T40. Wie teuer war der Rechner denn als er rauskam? Interessant ist auch das Bussystem der Steckkarten. Was hatte Fredi Aschwanden sich denn da einfallen lassen?

Zitat
ch habe sie in ein anderes Gehaeuse eingebaut nur mit Board, ST/IO Karte, Floppy und Festplatte.

Grafik hatte eine T40 on Board?

Zitat
Die anderen Karten bleiben draußen. Weniger ist mehr, ich will nicht wieder was vermurksen.

Was für Steckkarten gab's denn so? War das schon mehr oder minder Plug'n'Play oder musste man noch IRQs verteilen per Jumper etc. und darauf achten, dass es keine Konflikte gab?

Alles in allem aber ein faszinierendes System. Ich wünsche Dir viel Spaß damit! Ein 68040er ist auch drauf. Damit lässt sich schon ganz gut arbeiten, was MiNT angeht und die Anwendungsprogramme laufen alle sehr flüssig auf einer solchen Maschine. Kein Vergleich zu einem Standardfalcon. Der ist dagegen ein lahmer Vogel. ;) Insofern ist ein 68040er System auch ein sehr schönes System zum Ausprobieren und Basteln.

Zitat
Eine meiner 2 Medusa T40 läuft wieder!

Laufen jetzt also beide wieder?

Zitat
Eine Medusa T40 ist in Aschaffenburg noch im Einsatz. (ca. 1 x pro Woche)

Mich würde interessieren was so ein Computer heutzutage noch für Arbeit verrichtet?
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Re: Medusa T40 läuft wieder
« Antwort #6 am: Di 04.10.2016, 14:51:17 »
Wo in Aschaffenburg. Ich fahr da vorbei und hol den mir.
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Re: Medusa T40 läuft wieder
« Antwort #7 am: Di 04.10.2016, 16:40:13 »
Hallo,

der Rechner kostete damals ca. 7000 DM, je nach Ausstattung.
Das Bussystem ist eine eine "Eigenproduktion".
Kein ISA  (Ausnahme Graka) kein PCI, beides kam erst mit dem HADES.

Auf der ST/IO Karte ist ein ISA-Steckpalatz für 1 Grafikkarte.

Standardmäßig war dort eine ISA-ET4000 verbaut.
In meiner Medusa ist eine NOVA mit (4MB?) eingebaut, extrem selten.

Ich habe noch je eine SCSI-Karte, und  eine VME-Karte mit ROM-Port.
Was es sonst noch gab, müsste ich nochmal nachschauen.

Jede Medusa ist ein Enzelstück.
Es genügt nicht, die Karte einfach einzustecken.
Es müssen immer noch ein paar Kabel an irgendwelche PIN`s angesteckt werden.
Ohne Plan (noch besser sind Bilder) ist man da völlig aufgeschmissen. Wenn viele Karten eingebaut sind, ergibt  sich ein buntes "Kabelnetz". Ist ein Kabel nicht richtig angeschlossen, streikt der Rechner meistens.
Aus diesem Grund habe ich nur noch eine Karte eingebaut.
Wenn eine Medusa läuft, sollte man am Besten die Finger davon lassen.
IRQ`s gibt es nicht und bei den wenigen Karten auch keine Konflikte.

Ja, die 68040 CPU hat Power. Das System ist recht flott.
EasyMint funktioniert, Magic nicht.

Der Milan 060 ist aber noch ein bischen flotter.

An die Firbee angepasste Software (wie z.B. Zview) läuft echt gut.
Viele nicht angepasste Programme wie Smurf, Papillion, Texel usw. laufen auf der
Medusa T40 aber deutlich schneller.

Auf der OFAM war die neue Fast-Ram-Karte und das IDE-Interface für den TT zu sehen.
Beide geben dem TT richtig Power.
Ich bin mal gespannt, wie groß der Unterschied dann noch zur Medusa mit 040er CPU sein wird.

Die Medusa ist zum basten nicht geeignet!
Sie ist viel zu Schade dazu, es gibt keine Ersatzteile und es gibt extrem wenige Personen auf der Welt
die so einen Exoten reparieren können, ich kann es leider nicht, habe aber viele Unterlagen dazu.

Meine 2. Medusa ist noch defekt.

Die Medusa T40 besteht aus einen Mainboard mit CPU, Speichersockel, TOS, den Steckplätzen für die Karten und jede Menge GAL-Chips.
Dann gibt es dazu die ST/IO Karte. Auf dieser Karte sind die speziellen Atari-Chips und die Schnittstellen für IDE, Floppy, ASCI, Seriell, Parallel, Tastatur und Midi.
Ohne diese Karte kann der Rechner nicht genutzt werden.
Dann gibt es noch die VME-Karte mit Rom-Port und die SCSI-Karte.

Die Medusa wurde speziell für CALAMUS und Bildbearbeitung entworfen und gebaut.
Schnelle CPU, viel Haupspeicher und mit der NOVA die beste Grafikkarte die es damals gab.

Auf der Soundseite ist die Medusa sehr sparsam ausgerüstet.
Es gibt nur den ST-Mono Sound über Lautsprecher.
Da ist jeder STE überlegen.
Für Spiele wurde die Medusa auch nicht geschaffen.
Für Office-Anwendungen ist sie aber TOP.

Soweit einmal dazu.

Gruß Martin
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Re: Medusa T40 läuft wieder
« Antwort #8 am: Di 04.10.2016, 16:43:31 »
Hallo 1ST1,

ich wohne nicht in Aschaffenburg, dort kenne ich aber jemand der noch eine Medusa T40 hat.

Ich wohne an einem geheimen Ort im Großraum Nürnberg.  :P  8)

Gruß Martin
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Re: Medusa T40 läuft wieder
« Antwort #9 am: Di 04.10.2016, 18:14:13 »
Für mich ist Aschaffenburg ein Katzensprung. Sag wo und ich hol mir die Medua...

(Ps: Ist das jemand ex vom CCU (Computer Club Untermain) ?
« Letzte Änderung: Di 04.10.2016, 18:38:08 von 1ST1 »
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Offline Nervengift

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Re: Medusa T40 läuft wieder
« Antwort #10 am: Mi 05.10.2016, 00:10:20 »
Zitat
der Rechner kostete damals ca. 7000 DM, je nach Ausstattung.

Puh. Definitv war der Rechner damals eher im Workstationsegment angesiedelt. Selbst Macs müssten früher wohl "günstiger" gewesen sein.

Zitat
Jede Medusa ist ein Enzelstück.

Das glaube ich wohl. Bei dem Preis dürften wohl nicht sehr viele T40 verkauft worden sein.

Zitat
Es genügt nicht, die Karte einfach einzustecken.
Es müssen immer noch ein paar Kabel an irgendwelche PIN`s angesteckt werden.
Ohne Plan (noch besser sind Bilder) ist man da völlig aufgeschmissen. Wenn viele Karten eingebaut sind, ergibt  sich ein buntes "Kabelnetz". Ist ein Kabel nicht richtig angeschlossen, streikt der Rechner meistens.
Aus diesem Grund habe ich nur noch eine Karte eingebaut.
Wenn eine Medusa läuft, sollte man am Besten die Finger davon lassen.

Das klingt allerdings nach einer nicht ganz so einfachen Sache, aber wenn Du die Pläne hast und weißt wo welches Kabel rankommt, würde ich mal in Ruhe dabeigehen und erstmal nur eine Karte einbauen und gucken ob die Medusa noch will. Danach die zweite usw.. Mit Ethernet etc. machen die Kisten dann doch mehr Spaß. ;) Wobei die Medusa, wenn man so will, wohl fast sowas wie ein sehr großes CPU-Upgradeboard für einen ST war. :D

Zitat
Ja, die 68040 CPU hat Power. Das System ist recht flott.
EasyMint funktioniert, Magic nicht.

War der Milan eigentlich der einzige Clone, auf dem Magic lief?

Zitat
An die Firbee angepasste Software (wie z.B. Zview) läuft echt gut.
Viele nicht angepasste Programme wie Smurf, Papillion, Texel usw. laufen auf der
Medusa T40 aber deutlich schneller.

Ja. Genau dieselbe Erfahrung habe ich mit dem Milan040 gemacht. Das macht echt Spaß diese Software zu nutzen. Auf 'nem Standardfalcon ist das dagegen fast Quälerei.

Zitat
Die Medusa ist zum basten nicht geeignet!
Sie ist viel zu Schade dazu, es gibt keine Ersatzteile und es gibt extrem wenige Personen auf der Welt
die so einen Exoten reparieren können, ich kann es leider nicht, habe aber viele Unterlagen dazu

Basteln war auch von mir in diesem Fall nicht aus Hardwaresicht gemeint sondern aus Softwaresicht. Aufgrund der Power, die vom 68040er kommt, kann man sehr schön Software ausprobieren und an MiNT rumbasteln. ;)

Zitat
Meine 2. Medusa ist noch defekt.

Was fürn Aua hat die denn?

Zitat
Auf der Soundseite ist die Medusa sehr sparsam ausgerüstet.
Es gibt nur den ST-Mono Sound über Lautsprecher.

Also nichts für die Musikjunkies. ;D

Zitat
Ich wohne an einem geheimen Ort im Großraum Nürnberg.  :P  8)

Den geheimen Ort kenne ich sogar. :D 8) Aber ich habe in Nürnberg Bekannte, die ich hin und wieder mal besuche. Dann müsste ich mal für ein paar Stunden bei Dir vorbeischauen und Deine Schätzchen bestaunen. Dann können wir etwas fachsimpeln und so. Ich werde Dir aber wohl ein Loch in den Bauch fragen, fürchte ich. :D Aber das sind schon sehr schöne Schätzchen. Finde ich sehr cool, dass Du Dich drum kümmerst und die am Leben erhälst. 8)

Wäre auch interessant ob ein Eagle noch lebt. Letztens wurde ein solches Board auf ebay angeboten, aber auch ohne die entsprechenden Zusatzkarten. Ohne diese Karten läuft ein Eagle leider nicht.
« Letzte Änderung: Mi 05.10.2016, 00:16:41 von Nervengift »
520 ST(M) (TOS 1.02), Falcon030 (16 MHz, 16 MB RAM, CF-Karte, MiNT & MyAES), Milan040 (25 MHz, 48 MB RAM, EasyMiNT 1.90), Firebee (2nd Edition), PowerMac G5 Late 2005 (2 x 2,3 GHz, Mac OS 10.5), iMac 4K Late 2015 (intel Core i7 4 x 3,3 GHz, Mac OS 10.11.6), IBM XT SFD (640 KB RAM, DR DOS 6.0), Compaq LTE 5300 (Pentium/133 MHz, DR-DOS 7.03), AT-PC (Cyrix 6x86L/200 MHz, Windows 98 SE/MS-DOS 6.22 & Windows 3.11)

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Re: Medusa T40 läuft wieder
« Antwort #11 am: Mi 05.10.2016, 08:41:03 »
Hallo,

es wurden wohl ca. 100 Medusa t40 gebaut.

Neben dem Milan gibt es auch noch eine Magic-Version für den Hades.

Alan Hourihane hatte den USB-Adapter Unicorn ursrpünglich für die Medusa T40 gebaut.
Dadurch steht nun USB zur Verfügung.
Für Mint gibt es einen Treiber für den USB-Ethernet-Adapter von D-Link.
Getestet habe ich das aber noch nicht.
Unicorn läuft aber sehr gut an meinem Mega STE und 1040STE.

Du hast recht, die Medusa war zuerst als Beschleuniger-Karte für den Mega ST gebaut worden.
Es gibt dazu sogar einen Testbericht in der ST-Computer.
Der Beschleuniger war der erste mit einer 040er CPU.

Daraus wurde dann später ein eigenständiger Rechner. Der Testbericht dazu steht in der ST-Computer 10/1994.

Der Sound konnte durch eine STARTRACK DSP-Karte aufgerüstet werden.
Diese Karte ist aber extrem selten. Einen Testbericht dazu findest du in der ST-Computer Ausgabe 3, 1997.

Bei meiner 2. Medusa sind einige GAL-Chips auf der Hauptplatine kaputt.
Das lässt sich aber noch reparieren. Welche Schäden auf der ST/IO Karte sind, kann ich noch nicht sagen.

Gruß Martin

« Letzte Änderung: Mi 05.10.2016, 09:47:08 von tost40 »
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Offline Mathias

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Re: Medusa T40 läuft wieder
« Antwort #12 am: Mi 05.10.2016, 13:02:46 »
Zitat
der Rechner kostete damals ca. 7000 DM, je nach Ausstattung.

Puh. Definitv war der Rechner damals eher im Workstationsegment angesiedelt. Selbst Macs müssten früher wohl "günstiger" gewesen sein.
Njet, waren sie garantiert nicht ;)

Der vergleichbare Quadra 950, und der hatte "nur" einen 33 Mhz 040er, und nicht wie die T40 64MHz kostete 1994 zwischen 8500,- und 9600,- US$. Wieviele Mark das zum damaligen Wechselkurs (plus Apples Europaaufschlag) waren könnt ihr euch selber ausrechnen ;)
http://www.everymac.com/systems/apple/mac_quadra/specs/mac_quadra_950.html

Medusa war damals leistungsmäßig topaktuell und noch dazu preislich absolut konkurrenzfähig. Erst mit den PPCs ist die Leistung dann davongezogen, und der Hades war auf den 060er beschränkt, ...
Aber stimmt schon, eine Medusa T40 hat sich vermutlich nur zugelegt, wer ernsthaft damit gearbeitet hat, und wem der TT zu langsam war fürs Ausbelichten oder sowas ;)

Und bissl Offtopic; Martin, darf ich in dem Zusammenhang nochmal auf die Atari--Clone Listen hinweisen? Einerseits ein weltweites Verzeichnis wer CLone am Laufen hat, und auch die Mailingliste (auch wenn da schon länger nicht Viel passiert).

http://atari-clone.atari-users.net/
« Letzte Änderung: Mi 05.10.2016, 13:04:57 von Mathias »
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Re: Medusa T40 läuft wieder
« Antwort #13 am: Mi 05.10.2016, 22:17:49 »
Ich habe den Testbericht der ST-Computer mal rausgesucht:

http://www.stcarchiv.de/stc1994/10/medusa-t40

Ist echt interessant, dass in der Medusa ein 68040er mit 64 MHz drinsteckte. Auf dem Bild der T40, die hier über ebay verkauft wurde, ist allerdings ein ganz normaler 68040er mit 25 MHz drauf.

http://www.ebay.co.uk/itm/-/321302390187?ssPageName=ADME:B:BODO:UK:1

Mit 64 MHz muss die Kiste aber echt fies gerannt sein.

Zitat
Der Sound konnte durch eine STARTRACK DSP-Karte aufgerüstet werden.

Sollte die nicht auch im Milan laufen, aber die Anpassung wurde dann nie wirklich vorgenommen? Die Karte war wohl echt teuer, aber sie schuf wohl Falconkompatiblität wegen des DSPs?

Zitat
Bei meiner 2. Medusa sind einige GAL-Chips auf der Hauptplatine kaputt.

Diese GAL-Teile scheinen wohl alle zu vergammeln oder was das ist. Der Mega STE hat wohl auch entsprechende Probleme. Ich hoffe, dass im Milan keine dieser Gammelteile drinstecken.

Zitat
Njet, waren sie garantiert nicht ;)

Ok. Aber das ist echt heftig. Dagegen ist ein heutiger iMac 5k ja fast ein Schnäppchen! Ist schon auch echt krass, dass Computer damals so teuer waren.

Zitat
Und bissl Offtopic; Martin, darf ich in dem Zusammenhang nochmal auf die Atari--Clone Listen hinweisen? Einerseits ein weltweites Verzeichnis wer CLone am Laufen hat, und auch die Mailingliste (auch wenn da schon länger nicht Viel passiert).

Kann ich mich da auch eintragen lassen? Und wenn ja wie? ;D
520 ST(M) (TOS 1.02), Falcon030 (16 MHz, 16 MB RAM, CF-Karte, MiNT & MyAES), Milan040 (25 MHz, 48 MB RAM, EasyMiNT 1.90), Firebee (2nd Edition), PowerMac G5 Late 2005 (2 x 2,3 GHz, Mac OS 10.5), iMac 4K Late 2015 (intel Core i7 4 x 3,3 GHz, Mac OS 10.11.6), IBM XT SFD (640 KB RAM, DR DOS 6.0), Compaq LTE 5300 (Pentium/133 MHz, DR-DOS 7.03), AT-PC (Cyrix 6x86L/200 MHz, Windows 98 SE/MS-DOS 6.22 & Windows 3.11)

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Re: Medusa T40 läuft wieder
« Antwort #14 am: Do 06.10.2016, 09:22:43 »
Zitat
der Rechner kostete damals ca. 7000 DM, je nach Ausstattung.

Puh. Definitv war der Rechner damals eher im Workstationsegment angesiedelt. Selbst Macs müssten früher wohl "günstiger" gewesen sein.

Es kommt, wie immer bei der Beurteilung, auf den Zeitraum an. Bis 1989-frühes 1990 waren Macs sehr teuer, ja.

Aber ab dem späten 1990 war das Gegenteil der Fall. Ich hatte 1991 noch meinen originalen Atari 1040STF, TOS 1.0, 1 MB, nie geöffnet, und der wurde zu klein. Upgraden mit Overscan, 3 MB RAM und eine kleine Beschleunigerkarte hätte bei Wacker Elektronik, Karlsruhe, damals so 1700 DM gekostet (das ist der, der später eine eigene und dann die SST-68030-Karten verkaufte - guter Laden!). Als Schüler war mir die Investition aber zu heiß, ob das dann auch alles hinterher gut läuft.

Also ein neuer Rechner. Der TT war noch unbezahlbar, also MegaSTE oder … Mac LC. Das Basisgerät war nur 200 DM teurer als der MegaSTE, aber man bekam einen 68020/16 (wie beim Falcon später ähnlich auch mit beschnittenem Bus auf 16 Bit, und max. 10 MB RAM), hatte tollen Sound, richtiges SCSI, und ... 640x480 in 16 Farben schon ab Werk. Bei 512x384 gingen sogar 256 Farben, und nach einer VRAM-Aufrüstung wären sogar 32k Farben drin gewesen. Das VRAM alleine war auch schon ein Argument - so ging nichts fürs Bild vom wenigen Hauptspeicher ab.

Alles prima, aber:
  • ich dachte damals, ich müßte einen Apple-Monitor dazukaufen (technisch falsch, wie ich heute weiß), und da gab es entweder 512x384 in ziemlich flimmerig, aber grad noch bezahlbar, oder 640x480 in ziemlich teuer
  • ich hätte gute Teile meiner Peripherie (IEEE1284-Drucker, IEEE1284-Soundsampler) und meiner Software, die ich gekauft hatte (Riemann II, GFA-Basic, ...) teuer tauschen müssen

So wäre der Umstieg dann damals, v.a. ohne MagiCMac, das es noch nicht gab, doch sehr teuer geworden. Und so kaufte ich den MegaSTE. Das einzig doofe an dem Rechner war damals: 4 MB und Ende. :-/ so wich er schnell dem Falcon030, weil man im "Papier Erhardt" (!) in KA und bei Atari in Raunheim man mir sagte, er seit leicht über 4 MB hinaus aufrüstbar. Blöd nur dass es dann erstmal lange keine 8 MB gab, sondern erst<16/14 MB - zu Preisen, die ich mir wiederum nicht leisten konnte. Und drum mußte der Falcon schnell einem Performa 475 mit MagiCMac weichen.

Den MegaSTE hätte ich einfach noch ein wenig behalten sollen.

Gschichten von früher …
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Offline Mathias

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Re: Medusa T40 läuft wieder
« Antwort #15 am: Do 06.10.2016, 22:08:51 »

Zitat
Njet, waren sie garantiert nicht ;)

Ok. Aber das ist echt heftig. Dagegen ist ein heutiger iMac 5k ja fast ein Schnäppchen! Ist schon auch echt krass, dass Computer damals so teuer waren.
Das ist der Grund warum ich mir bis 1998 keinen Rechner – auch nicht gebraucht – leisten konnte. Erst Anfang 98 ein gebrauchter PPC 601 mit 60 MHz um umgerechnet knapp unter 1000 Mark. Und dann Ende der 90er-Jare die Kiste MegaSTE um 400,- Schilling - ein Wahnsinnsschnäppchen! So ging die ganze Miesere los warum ich mich immer noch hier rumtreibe ;)

Ich mag "Gschichten von früher …" !

Zitat
Und bissl Offtopic; Martin, darf ich in dem Zusammenhang nochmal auf die Atari--Clone Listen hinweisen? Einerseits ein weltweites Verzeichnis wer CLone am Laufen hat, und auch die Mailingliste (auch wenn da schon länger nicht Viel passiert).

Kann ich mich da auch eintragen lassen? Und wenn ja wie? ;D
Sehr gerne! Stimmt nämlich, mit dem Milan gehörst Du da auch drauf! ;) Schick Lonny einfach ein Mail, er trägt Dich dann ein. Die Mailingliste selber geht grade nicht, da kümmere ich mich auch nächste Woche mal drum.
« Letzte Änderung: Do 06.10.2016, 22:17:26 von Mathias »
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Re: Medusa T40 läuft wieder
« Antwort #16 am: Do 06.10.2016, 23:56:55 »
Zitat
Das ist der Grund warum ich mir bis 1998 keinen Rechner – auch nicht gebraucht – leisten konnte. Erst Anfang 98 ein gebrauchter PPC 601 mit 60 MHz um umgerechnet knapp unter 1000 Mark.

Bei mir kam Ende 1997 der Apus 3000 (Mac Clone) ins Haus. Diese Computer waren echt bezahlbar. Fast 1.600 DM waren damals auch ein richtig dicker Brocken für einen Azubi im ersten Lehrjahr, aber ich hatte den damals zum Einkaufspreis bekommen. Im Tausch mit einem 1040ST, den ich übrig hatte. Hätte ich vielleicht nicht machen sollen. Ich musste aber auch über ein halbes Jahr hart für den Apus 3000 sparen.

Zitat
Sehr gerne! Stimmt nämlich, mit dem Milan gehörst Du da auch drauf! ;) Schick Lonny einfach ein Mail, er trägt Dich dann ein. Die Mailingliste selber geht grade nicht, da kümmere ich mich auch nächste Woche mal drum.

Die Mail an Lonny ist raus. Mal sehen was er antwortet. Ich habe ihm auch geschrieben, dass ich bald Bienenzüchter sein werde. :D
520 ST(M) (TOS 1.02), Falcon030 (16 MHz, 16 MB RAM, CF-Karte, MiNT & MyAES), Milan040 (25 MHz, 48 MB RAM, EasyMiNT 1.90), Firebee (2nd Edition), PowerMac G5 Late 2005 (2 x 2,3 GHz, Mac OS 10.5), iMac 4K Late 2015 (intel Core i7 4 x 3,3 GHz, Mac OS 10.11.6), IBM XT SFD (640 KB RAM, DR DOS 6.0), Compaq LTE 5300 (Pentium/133 MHz, DR-DOS 7.03), AT-PC (Cyrix 6x86L/200 MHz, Windows 98 SE/MS-DOS 6.22 & Windows 3.11)

Offline HUS

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Re: Medusa T40 läuft wieder
« Antwort #17 am: Do 22.06.2017, 18:20:52 »
Na, dass mit den vielen unbeschrifteten Kabel und Pins kann ich nur bestätigen. Meiner funktionierte erst auch nicht, weil eine Kabel gezogen waren und ich keine Ahnung hatte wo die hin mussten. Ich habe ihn dann an Fredy Aschwanden selbst geschickt. Der wusste natürlich, wie es sein musste. Dann hat der Medusa funktioniert. Aber insgesamt war zumindest meine Maschine sehr Absturzfreudig. Die Startrack war eingebaut. Hatte ich billig alsRestposten erstanden. Die Karte wäre gut, wenn die Software dazu nicht so grottenschlecht gewesen wäre. Soundausgabe ging schon, die Recordingsoftware war zum wegwerfen. Ich konnt nichts damit aufnehmen, da die ständigen Abstürze das Speichern verunmöglichten. Herr Wilhelm, der die Karte verbrochen hat, war nicht sehr hilfsbereit und machte bei nachfragen einen eher angepissten Eindruck. Im Milan habe ich auch keinen Erfolg mit der Karte gehabt.

Na, jetzt ist das Schätzchen weg und ein wenig reut es mich schon. Funktionieren hin oder her, ein sehr spezielles Stück Hardware.

Grüessli, Uli

Offline gh-baden

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Re: Medusa T40 läuft wieder
« Antwort #18 am: Do 22.06.2017, 21:39:41 »
Ich habe den Testbericht der ST-Computer mal rausgesucht:

http://www.stcarchiv.de/stc1994/10/medusa-t40

Ist echt interessant, dass in der Medusa ein 68040er mit 64 MHz drinsteckte. Auf dem Bild der T40, die hier über ebay verkauft wurde, ist allerdings ein ganz normaler 68040er mit 25 MHz drauf.

Ich denke nicht, dass der 040 darin mit 64 MHz lief. Es hält sich hartnäckig das Gerücht, dass der 040 Taktverdopplung wie der 80486DX2 könne. Ich habe das aber bis heute nicht in der 68040-Doku finden können. Ja, es gibt eine Verdopplung - aber nicht für die ALU/ausführende Einheiten.

Und wenn du 64 MHz durch zwei teilst, dann kommst du auf einen ganz normalen 68040/32 MHz.
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Offline 1ST1

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Re: Medusa T40 läuft wieder
« Antwort #19 am: Do 22.06.2017, 22:42:28 »
Könnte es da eine externe Taktversopplung geben?
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1040STFM Twer (PAK68/2,Ovrscn,4MB,1GB SCSI,DVD), 4x1040STFM, 520/1040STE, 520STFM, 260ST, 3x520ST/+, Mega ST1+2+4, 2x Mega STE, 2x Falcon030 20GB/14MB, Stacy4, STBook, TT030/Nova/20MB/72GB, SMM804,SLM-804+605, 5xPofo